c't 2/2018
S. 18
News
Hardware

Schnelle SATA-6G-SSDs

Crucial liefert bei den SSDs der Serie MX500 eine Lizenz der Backup-Software Acronis True Image mit.

Crucial setzt in den SSDs der Reihe MX500 3D-NAND-Flash der zweiten Micron-Generation mit 64 Lagen sowie den Controller Silicon Motion SM2258 ein. Bisher kamen bei der MX-Serie Controller von Marvell zum Einsatz. Wie bei den Vorgängern sorgen ein SLC- sowie ein DRAM-Cache mit 512 MByte Kapazität für höhere Performance. Außer der Verschlüsselung mit AES256 lassen sich Daten auch per TCG OPAL 2.0 als Microsoft eDrive mit Bitlocker schützen.

Zunächst bietet Crucial lediglich die 2,5"-Variante mit 1 TByte Kapazität an. In einigen Wochen sollen dann die übrigen Modelle mit 250 GByte, 500 GByte und 2 TByte sowie die MX500-SSDs im M.2-Format folgen – jeweils mit SATA-6G-Schnittstelle.

In einem ersten Test im c’t-Labor schaffte die MX500 mit 1 TByte gute 560 MByte/s beim Lesen und 510 MByte/s beim Schreiben. Beim Zugriff auf zufällige Adressen erreichte sie sehr gute 99.000 beziehungsweise 88.000 IOPS. Die MX500 kostet 259 Euro und ist damit eine der günstigsten 1-TByte-SSDs. Crucial gewährt fünf Jahre Garantie. (chh@ct.de)

Leiser Prozessorkühler

Beim Kotetsu Mark II transportieren vier Heatpipes die Wärme vom Prozessor ab.

Der CPU-Kühler Scythe Kotetsu Mark II passt mit Ausnahme der Fassung TR4 auf alle gängigen Desktop-Prozessoren von AMD und Intel. Als Besonderheit hat der Hersteller das Lamellenpaket des Tower-Kühlers leicht nach hinten und um einen Zentimeter zur Seite verlegt. Somit gibt es mehr Abstand zur benachbarten Grafikkarte und den Speicherriegeln, was den Einbau der Komponenten erleichtert.

Auf den Kühllamellen des Kotetsu Mark II sitzt ein 12-cm-Lüfter mit 4-Pin-PWM-Anschluss, dessen Drehzahl zwischen 300 und 1200 U/min liegt. Gummiabsorber an den Ecken des Lüfterrahmens reduzieren störende Vibrationen. Der Scythe Kotetsu Mark II kostet 35 Euro. (chh@ct.de)

Kompakter Gaming-PC

RGB-LEDs beleuchten das 12 Liter große Gehäuse des Zotac MEK1. Farbe und Intensität lässt sich per Software einstellen.

Der Spielerechner MEK1 von Zotac ist kaum größer als eine Konsole, aber mit leistungsfähiger Hardware ausgestattet. Zur Auswahl stehen zwei Konfigurationen: Im Topmodell mit schwarzem Gehäuse sitzt der Vierkerner Core i7-7700 (3,6 GHz, Turbo: 4,2 GHz) sowie eine Grafikkarte vom Typ GeForce GTX 1070 Ti (8 GByte GDDR5). Die weiße Variante beherbergt einen Core i5-7500 (3,0 GHz, Turbo: 3,5 GHz) mit ebenfalls vier CPU-Kernen sowie eine GeForce GTX 1060 mit 6 GByte.

Die übrige Ausstattung mit 16 GByte Arbeitsspeicher, 240-GByte-NVMe-SSD, 1-TByte-Festplatte sowie WLAN, Bluetooth und 2 × Gigabit-Ethernet ist in beiden Versionen identisch. Zu den Anschlüssen des MEK1 zählen unter anderem 6 × USB 3.0 sowie ein HDMI-2.0-Ausgang und drei DisplayPort-1.2-Buchsen. Damit lassen sich vier 4K-Displays an dem Gaming-PC betreiben. Preise für die MEK1-Komplettrechner inklusive Windows 10 hat der Hersteller noch nicht bekannt gegeben. (chh@ct.de)

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