c't 2/2018
S. 32
News
Anwendungen

Cura erhält virtuellen Druckkopf

Cura 3.1 gewährt vor dem Druck einen Blick auf die geplanten Wege des Druckkopfes.

Version 3.1 von Ultimakers 3D-Drucksoftware Cura öffnet Modelle schneller; auch für Profilwechsel sowie Druckerauswahl benötigt die Software weniger Zeit als bisher. Mit neuen Steuerelementen ändert man die Ansicht auf das Objekt per Mausklick in eine von vier festgelegten Positionen, etwa in eine Drauf- oder Seitenansicht. Modelle lassen sich jetzt auf der Druckplatte fixieren. Die Entwickler haben der Schichtansicht einen virtuellen Druckkopf spendiert. So kann man dessen geplanten Weg in Cura bereits vor dem tatsächlichen 3D-Druck einsehen.

Druckköpfe vom Ultimaker 2+ und RepRap-Druckern steuert man in Version 3.1 während des Drucks optional aus Cura heraus. Voraussetzung ist eine aktive USB-Verbindung. Cura 3.1 läuft unter Windows, macOS und Linux und steht auf der Entwickler-Homepage kostenlos zum Download bereit. Alternativ gelingt das Update aus älteren Versionen direkt über den Menüeintrag „Einstellungen/Update Checker“. (mre@ct.de)

Autorenwerkzeug

R.O.M. Logicware stattet seine Textbearbeitung Papyrus Autor in Version 9 mit einer moderneren Bedienoberfläche und dem Duden Korrektor 2018 aus. Dieser bringt eine verbesserte Grammatikprüfung mit, kennt über 5000 neue Wörter und korrigiert veraltete Schreibweisen. Die Stilanalyse von Papyrus Autor wurde um 100 neue Phrasen, Ausdrücke und Wortvarianten erweitert.

Der neue Organizer veranschaulicht die Struktur eines Schreibprojekts. Er listet außer Kapiteln und Szenen auch Informationen zu Handlungssträngen, Figuren et cetera auf. Im Organizer kann man darüber hinaus Schreibprojekte umstrukturieren sowie neue Kapitel und Szenen anlegen. Letzteres klappt jetzt auch aus dem überarbeiteten Zeitstrahl heraus. Version 9 kennzeichnet frisch eingetippte Texte zur besseren Wiederauffindbarkeit mit einem Zeitstempel und kontrolliert Texte vor der E-Book- und PDF-Ausgabe im Hinblick auf interne Struktur, Bilder und Links.

Papyrus Autor 9 kostet 179 Euro. Die Preise für Upgrades beginnen bei 69 Euro. Eine kostenlose Testversion bietet der Entwickler auf seiner Homepage an. (mre@ct.de)

Bildersuche mit KI

Excire Search analysiert Bildinhalte und verschlagwortet Fotos automatisch.

Nutzer von Lightroom Classic CC können eine intelligente Bildersuche über die Excire-Plug-ins nachrüsten. Die neue Version 1.3 von Excire Search CT kennt mittlerweile 500 Begriffe, um ein Motiv zu beschreiben: von Landschafts-Charakteristika über Alltagsgegenstände bis zu Stimmung und Farbgebung. Das neuronale Netz installiert man lokal auf dem Rechner – das Plug-in überträgt also keine Daten zum Dienstleister.

Ebenfalls neu ist das Text-Transfer-Modul Excire TT, das Stichwörter auf Wunsch vom Suchmodul in die Lightroom-Datenbank überträgt. Die Stichwörter stehen somit auch für Filter, intelligente Sammlungen und Metadaten-Export zur Verfügung. Das Programm besteht aus vier Modulen: Excire Search EX sucht anhand von Beispielen nach ähnlichen Bildern, das FA-Modul analysiert Gesichter. Pro Baustein verlangt der Hersteller 49 Euro, das Text-Transfer-Modul kostet 30 Euro. (atr@ct.de)

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