c't 2/2018
S. 34
News
Technische Software

Origin 2018 liefert Diagramm-Vorschauen

Mit Origin 2018 kann man sowohl für Linien als auch für Farbbereiche passende Grafiklegenden gestalten.

Das Auswerteprogramm Origin 2018 verwendet neue Datenstrukturen für Projekte, Arbeitsmappen, Grafiken und Matrizen. Laut Hersteller rechnet es damit schneller und belegt weniger Speicherplatz als zuvor.

Außerdem stehen zusätzliche Visualisierungen wie Säulendiagramme mit doppelten Y-Achsen zur Wahl. Grafiken lassen sich mit dynamisch errechneten Referenzlinien ergänzen, etwa für Durchschnittswerte. Die Diagramme eines Projekts kann man im Windows Explorer als Vorschauen sichten.

Erstmals kann man mit Origin einzelne Tabellenfelder in Rechenformeln verwenden. Die aktuelle Ausgabe enthält zudem Apps für einfache Kurven-Fits, paarweise Vergleiche und Fourier-Transformationen. Die Pro-Ausführung bringt zusätzliche Apps zum Lösen von Gleichungen sowie zum Abgrenzen von Spektrum- und Chromatogramm-Peaks. Alle Apps laufen in gesonderten Dialogen innerhalb des Origin-Programmfensters. Origin 2018 kostet 1713 Euro, Origin 2018 Pro gibt es ab 2713 Euro. Netzwerkfähige Ausführungen sind teurer, Studenten zahlen für eine Jahreslizenz für Origin Pro 94 Euro. (hps@ct.de)

Altium Designer 18: ECAD in 64 Bit

Eine neue Render-Einheit sorgt bei Altium 18 für realistische 3D-Darstellungen und eine höhere Arbeitsgeschwindigkeit.

Das Elektronik-CAD-Paket Altium Designer ist in Version 18 als durchgängig 64-bittige Anwendung erschienen. Da die Software jetzt außerdem mehrere Threads parallel ausführen kann und auf einen optimierten 3D-Renderer zugreift, sollen sich auch komplexe Entwürfe schneller als bisher bearbeiten lassen.

Durch überarbeitete Farbschemata und erweiterte Filteroptionen soll die Bedienoberfläche prägnantere Übersichten der Schaltungsentwürfe liefern. Statt in der bisherigen Dialogstruktur ändert man Objekte nun in einem Eigenschaftsfenster. Die Verwaltung von Bauteillisten und die Dokumentation von Entwicklungsprojekten soll sich jetzt nahtlos in den Entwurfsprozess eingliedern. Im Umgang mit Multiboard-Projekten geht das Programm von einem gemeinsamen übergeordneten Schaltplan aus und macht es dadurch leichter, Verbindungsfehler zwischen den Platinen zu entdecken. (Mathias Poets/hps@ct.de)

Gauss 18 mit neuer Formelsprache

Das Statistikpaket Gauss baut in der aktuellen Version auf eine neue Formelnotation. Diese soll den Umgang mit sehr großen Datensätzen erleichtern und generell beim Importieren und Umformen von Daten helfen. Gauss kann jetzt auch Datensätze von SAS und Stata lesen.

Funktionen zur beschreibenden Statistik wollen die Entwickler gegenüber der Vorversion um 15 bis 30 Prozent beschleunigt haben, Vektoren mit mehr als 50 Elementen sollen sogar mehr als sechs Mal so schnell verarbeitet werden. Außerdem kann man jetzt die Leinwandgröße für Diagramme vorgeben. In der Einzelplatzausführung für Windows, macOS oder Linux kostet das Programm 3756 Euro. (hps@ct.de)

eMMA verwaltet Messsysteme

Das Softwarehaus Q-DAS vereint in der eMMA-Suite Werkzeuge zum Überwachen, Auswerten und Dokumentieren von Messdaten in der industriellen Qualitätssicherung. Die Module MDM (Messdaten-Manager), Analyst und Reporter helfen bei der Qualitätsplanung, bevor eine Serienfertigung anläuft, und später beim Automatisieren von Qualitätskontrollen. Das soll auch im Zusammenspiel mit Programmen zum Product Lifecycle Management (PLM) funktionieren. (hps@ct.de)

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