c't 20/2018
S. 20
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Ausprobiert: Roboter für zu Hause und Unternehmen

Ein Roboter, der in der Wohnung herumfährt, Besuch begrüßt, Musik abspielt und Scherzchen macht – etliche Unternehmen halten das für ein Produkt mit Erfolgspotenzial. Wir haben auf der IFA ausprobiert, wie gut die „Personal Robots“ schon funktionieren.

Roboter sind in der Industrie allgegenwärtig, in Privatwohnungen, Unternehmensfoyers und Hotels findet man sie dagegen bislang nicht – außer in Science-Fiction-Filmen. Das wollen einige Unternehmen nun ändern: Auf der IFA waren etliche Roboter zu sehen, und zwar nicht nur als aufmerksamkeitsheischende Prototypen, sondern häufig auch als konkrete Produkte.

Der Personal Robot von Temi funktionierte auf der IFA noch nicht zuverlässig – trotz etlicher Sensoren.

Er erkennt Personen, folgt ihnen auf Zuruf und spielt mit seinem 20-Watt-Soundsystem Musik ab: Temi, der Roboter des gleichnamigen israelisch-chinesisch-amerikanischen Unternehmens soll bereits im Oktober für 1500 US-Dollar ausgeliefert werden. Als Zielgruppe peilen die Temi-Macher nicht nur Privatleute an, sondern auch Unternehmen (Kunden begrüßen) und Hotels (Gäste zum Zimmer bringen).

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Der menschengroße LG ServeBot arbeitet als Roboter-Kellner.