c't 21/2018
S. 162
Test
Hexapod-Roboter
Aufmacherbild

Sechs Füße drunter

Bausatz für sechsbeinigen Roboter: Conrad Robobug

Man kann ihm das Sprechen beibringen oder das Wackeln mit dem Kopf und Blinken mit der Nase, wenn man ihm nahe kommt. Ein Hexapod-Roboter wie der Robobug verführt zu Spielerei mit erheblichem Sucht- und Lerneffekt.

Bausätze für Hexapod-Roboter gibt es schon länger, sie sind aber entweder recht teuer oder ihre mechanischen Komponenten auf schonende Behandlung angewiesen. Der Robobug getaufte Bausatz von Conrad gehört mit 500 Euro zu den günstigeren Modellen. Er ist dennoch mit einer recht stabilen Aluminium-Konstruktion versehen, die den regelmäßigen Kontakt mit einer Schulklasse oder Projektgruppe nicht scheuen muss.

Zum Lieferumfang des Bausatzes gehört außer dem Akkupack nebst Ladegerät alles, was man für einen vollständig funktionsfähigen Roboter benötigt. Mehr noch: Sogar ein PS2-Controller ist dabei, mit dem man den fertigen Robobug steuern kann, sobald man ihn aufgebaut hat. Dafür benötigt ein erfahrener Bastler etwa einen Arbeitstag, an einem Wochenende ist er auf alle Fälle fertig. Lötarbeiten fallen dabei nicht an, alle elektrischen Verbindungen sind vorkonfektioniert und mit Steckkontakten versehen. Dem Erbauer bleibt lediglich, die einzelnen Teile zusammenzuschrauben und am Ende die Steuerung gemäß Anleitung zu kalibrieren.

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