c't 21/2018
S. 90
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Tastaturen
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Tastatourismus

Warum Tastaturen so sind, wie sie sind und was bestimmt, ob sie gut sind

Trotz Alexa, Siri, Eyetracking, Gestensteuerung und VR-Brillen: Tastaturen und Mäuse sind noch lange nicht out. Mit etwas Wissen darüber finden Sie leichter Ihre Traum-Tastatur.

Es hat Klick gemacht – und das wird es auch weiterhin tun. Ausgerechnet der Urvater der Eingabegeräte, die mechanische Tastatur, erfährt einen wahren Retro-Hype. Doch „retro“ ist am Thema bloß, dass manche ihre Tastatur regelrecht idealisieren. Unabhängig von solchen Trends bleibt eine gute Tastatur für viele Gamer und die meisten Computerarbeitsplätze unerlässlich. Dass eine gute Tastatur die Produktivität steigert, hat sich bis zu Firmenoptimierern herumgesprochen. Vieltipper setzen vielfach auf die gute alte mechanische Tastatur.

Kontakte, Folien und Federn

Tastaturen unterscheiden sich nach der Art der Kontaktgebung. Verbreitet sind preisgünstige Folien- oder Membrantastaturen. Hier wird ein leitfähiges Gummi auf die Leiterplatine gedrückt, um Druckkontakte der Tasten zu schließen. Sie sind leise und vermitteln anfangs ein angenehmes Tippgefühl, das durch Verschleiß rasch nachlässt. Eine Folientastatur ist weniger schmutzanfällig als andere Techniken; auch Flüssigkeit kann ihr nicht so schnell etwas anhaben. Noch robuster ist eine Gummitastatur, entweder mit eingebauter Kontaktfläche oder als federnde Abdeckung, welche die Tasten nach dem Drücken wieder nach oben befördert.

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Eine der populärsten Tastaturen mit mechanischen Schaltern ist die Model M Tastatur von IBM gewesen.