c't 21/2018
S. 24
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Hardware, Multimedia

Ryzen: AMDs Mobil-CPUs jetzt mit höherem Takt

Die mobilen Hochleistungsvierkerner Ryzen 7 2800H und Ryzen 5 2600H von AMD nehmen bis zu 45 Watt auf und eignen sich für High-End-Notebooks.

AMD verwendet auch bei den neuen H-Modellen die Raven-Ridge-Architektur mit vier CPU- und maximal 11 GPU-Kernen. Bild: AMD

Die gegenüber den schon angebotenen U-Prozessoren von 15 auf 45 Watt erhöhte TDP erlaubt dem Ryzen 7 2800H und dem Ryzen 5 2600H primär höhere Basistaktraten. Während die Turbo-Frequenz von bis zu 3,8 GHz nicht höher als beim U-Spitzenmodell ist, liegt der Basistakt, auf den die H-Prozessoren bei Höchstlast zurückfallen, bei 3,3 beziehungsweise 3,2 statt 2,2 GHz. Die H-Prozessoren bieten also primär höhere Reserven unter Last. Das gilt speziell dann, wenn zugleich die integrierte Vega-Grafik gefordert ist. Diese hat nun beim Topmodell 11 statt 10 Compute-Units, beim Ryzen 5 2600H sind es wie beim 2500U nur 8. Das entspricht 704 Shader-Rechenkernen beim 2800H und 512 beim 2600H. Für die integrierte Grafikeinheit gibt AMD nur einen maximalen Turbo-Takt an, der bei 1300 MHz für den 2800H und 1100 MHz für den 2600H liegt. Das ist zwar nicht mehr als bei den entsprechenden U-Modellen, aber auch hier gilt: Wegen des höheren Leistungsbudgets können AMD-Prozessoren die werbewirksamen Turbo-Taktraten längere Zeit oder sogar dauerhaft halten. AMD nutzt die Extra-Watt außerdem, um erstmals DDR4-3200 für den Regelbetrieb zu erlauben. Die normalen Ryzen-Mobilprozessoren dürfen nur DDR4-2400 nutzen. Mehr als vier Kerne plus Simultaneous Multithreading (SMT) sieht AMD auch in der H-Reihe nicht vor.

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Konferenz für Spezialeffekte in Filmen und Spielen

Am 25. und 26. Oktober findet im Münchner Kulturzentrum Gasteig die Fachkonferenz Animago & Making Games Conference statt. Experten aus der Film- und Spiele-Branche stellen dort neue Spezial-Effekte vor und loben Preise für die besten Produktionen aus. So erfahren Besucher, wie die Massenschlachten von „Game of Thrones“ entstanden oder die Städte von „Incredibles 2“ gebaut wurden. c’t-Leser erhalten 25 Prozent Nachlass auf die Eintrittspreise, wenn sie unter www.animago.com/tickets/ den Code „ct25“ eingeben. (hag@ct.de)

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Ambisonics-Rekorder für VR-Ton

Der Zoom H3-VR vereinfacht Ambisonics-Aufnahmen und macht sie auch für Amateure erschwinglich.

Zoom bietet mit dem H3-VR den ersten mobilen Audio-Recorder mit eingebautem Ambisonics-Mikrofon an. Ambisonics ist ein spezielles Tonformat, bei dem die Position von Klangquellen im Raum über vier Kanäle aufgezeichnet wird. Unter anderem wird es von YouTube für 360-Grad-Videos unterstützt, man kann es aber auch für VR-Anwendungen nutzen.

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Preise für Grafikkarten fallen

Der preistreibende Mining-Hype ist abgeflaut, Nvidias neue Geforce-RTX-Karten üben Druck von oben aus und die Lager der Händler sind noch nicht geleert. Daher sinken die Preise von Grafikkarten derzeit so kräftig wie schon lange nicht mehr. Eine Radeon RX 580 wie die Powercolor Red Dragon V2 für flüssiges Spielen in Full- und WQHD-Auflösung und 8 GByte Speicher gibt es etwa für knapp 230 Euro – vor einem halben Jahr kostete sie noch fast das Doppelte. Mit 4 GByte geht’s sogar unter die 200-Euro-Marke. Die schnelleren Vega-56-Modelle kosten ab 400, die Vega-64-Varianten ab 490 Euro.

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AMD verwendet auch bei den neuen H-Modellen die Raven-Ridge-Architektur mit vier CPU- und maximal 11 GPU-Kernen. Quelle: Bild: AMD