c't 22/2018
S. 142
Test
Bluetooth-Hörgeräte
Aufmacherbild
Bild: Albert Hulm

Ohrenspitzer

Hörgeräte und Implantat-Soundprozessoren mit Bluetooth

Früher war nicht alles besser: Moderne Bluetooth-Hörgeräte und Soundprozessoren für Cochlea-Implantate lösen viele Alltagsprobleme für Hörgeschädigte und bringen ihnen mehr Unabhängigkeit. Beim Langzeittest der beiden wichtigsten Technologien lief aber noch nicht alles rund.

Hörverlust ist nicht nur eine Frage des Alters: Hohe Lärmpegel in Beruf und Freizeit, verschiedene Krankheiten und angeborene Hörschäden können auch in jungen Jahren dazu führen, dass man Hörgeräte oder Cochlea-Implantate benötigt. Doch den Hörhilfen haftet das Vorurteil an, unbequem und wenig hilfreich zu sein. Das muss nicht stimmen, moderne Geräte verfügen über etliche Funktionen, die Hörbehinderten den Alltag effektiv erleichtern.

Der letzte Schrei sind aktuell Geräte mit integriertem Bluetooth-Modul. Diese werden direkt mit einem Smartphone oder Tablet gekoppelt und ermöglichen es über herstellerspezifische Apps, die Einstellungen der Hörgeräte zu verändern – etwa die Lautstärke, Höhen und Bässe oder spezielle Hörprogramme für besondere Situationen wie laute Arbeitsumgebungen oder zum Musikhören. Außerdem lässt sich das Mobilgerät als Audio-Zuspieler verwenden – wobei der Funktionsumfang vom verwendeten Hörhilfenprotokoll abhängig ist.

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