c't 22/2018
S. 48
Test
Budget-Prozessor
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Wichtiger Lückenfüller

AMDs günstiger Zweikern-Prozessor Athlon 200GE

AMD stopft mit dem Athlon 200GE eine klaffende Lücke im Ryzen-Portfolio: Besonders billige Einsteiger-CPUs mit integrierter Grafik gab es bisher nur von Intel oder mit veralteter Bulldozer-Technik.

Der Athlon 200GE ist AMDs erster Zweikern-Kombiprozessor für AM4-Mainboards, der auf Ryzen-Architektur und Vega-Grafik setzt. Was ihn vom bislang günstigsten Ryzen-Kombiprozessor, dem Ryzen 3 2200G, abhebt, ist sein niedriger Preis von rund 55 Euro. Zuvor begann die moderne, konkurrenzfähige und sparsame Ryzen-Palette ab rund 100 Euro. Im Billigbereich konnten Intels Celeron G4900 und Pentium G4560 sowie dessen Nachfolger Pentium Gold G5400 ungestört wildern. Doch auch der Pentium ist in den letzten Wochen aufgrund von Intels Lieferschwierigkeiten deutlich teurer geworden. Die etwas kuriose Situation bei unserem Bauvorschlag für den optimalen Office-PC in c’t 17/2018, wo das AMD-System teurer als die Intel-Variante war, bleibt auch nach den aktuellen Preissteigerungen bestehen [1].

Wegen seines niedrigen Preises eignet sich der Athlon 200GE inzwischen besser als der Pentium Gold G5400 dafür, einen modernen Büro- und Media-PC aufzubauen.

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Der mitgelieferte Kühler entspricht als einfaches Aluprofil mit 65-mm-Quirl dem Preis- und TDP-Rahmen des Athlon 200GE.