c't 22/2018
S. 38
News
Surface-Geräte, Prozessorknappheit

Microsoft Surface: Hardware-Update

Microsofts neue Surface-Geräte: Laptop 2, Studio 2, Headphones und Pro 6 (von oben links im Uhrzeigersinn)

Microsoft hat vier neue Surface-Geräte vorgestellt: Das Tablet Surface Pro 6, das Notebook Surface Laptop 2, den All-in-One-PC Surface Studio 2 und – erstmals bei Microsoft – die Surface Headphones. War bisher ein silbergrauer Aluminiumlook Erkennungszeichen von Surface Pro und Surface Laptop, so stellt Microsoft nun für beide optional ein mattes Schwarz bereit. Im Inneren gibt es Upgrades auf Intels achte Generation der Core-CPUs, was einer Verdopplung der Kernanzahl auf 4 gleichkommt.

Sie wollen wissen, wie es weitergeht?

GeForce-Treiber behebt Threadripper-Schwäche

Mit den Treibern der Version 399.24 und neuer für GeForce-Grafikkarten können nun auch Systeme mit 32 Prozessorkernen die volle Spieleleistung abrufen. Festgestellt haben wir den Bug beim Test des Ryzen Threadripper 2990WX (32 Kerne) in c’t 18/2018 mit dem damals aktuellen GeForce-Treiber 398.36. Dort lag die Bildrate bei Assassin’s Creed Origins mit Full-HD-Auflösung 30 Prozent tiefer als beim Ryzen Threadripper 2950X (16 Kerne) oder Ryzen 2700X (8 Kerne). Gemessen wurde jeweils mit einer GeForce GTX 1070. Um optimale Spiele-Performance zu erreichen, musste man damals den 32-Kerner in den „Game Mode“ umschalten. In einem Kurztest mit Version 399.24 schaffte der Ryzen Threadripper 2990WX dies nun auch, wenn alle seine Kerne aktiv sind.

Sie wollen wissen, wie es weitergeht?

Hybridnotebook im Lederkleid

Das HP Spectre Folio ist von Handballenablage bis Deckel in Leder eingeschlagen.

HPs neues Spectre Folio ist ein Hybridnotebook mit 13,3-Zoll-Touchscreen. Anders als üblich lässt sich der Bildschirm hier aber nicht über 360-Grad-Scharniere um den Rumpf herumklappen. Stattdessen gibt es zwei getrennte Scharniere (siehe Bild), mit denen man den Bildschirm nach vorne holt und über die Tastatur klappt.

Sie wollen wissen, wie es weitergeht?

Lieferschwierigkeiten bei Core-i-Prozessoren

Intels Vierkerner Core i3-8100 kostet derzeit 170 Euro. Dafür bekommt man von AMD den Sechskerner Ryzen 5 2600.

Intel hat derzeit erhebliche Lieferschwierigkeiten bei aktuellen LGA-1151v2-Prozessoren wie Celeron G4000, Pentium G5000 und Core i-8000. Dadurch sind die Preise deutlich gestiegen. So kostete der günstigste Vierkerner Core i3-8100 statt vor einem Monat 110 Euro bei Redaktionsschluss 170 Euro. Der Dual-Core Pentium Gold G5400 war bei Redaktionsschluss nur bei zwei Händlern verfügbar und kostet statt etwa 55 Euro mindestens 80 Euro.

Kommentieren