c't 23/2018
S. 124
Kaufberatung
Grafikkarten für Linux

Schritt für Schritt

Grafikkarten für Linux-Nutzer

Keiner der gängigen Grafiktreiber für Linux kann alle Wünsche erfüllen, daher sollten Sie beim Grafikkartenkauf auch die Eigenschaften der Treiber bedenken.

Bei den meisten PCs brauchen sich Linuxer um die Grafiktreiber nicht sonderlich zu sorgen, denn die werden bei der Installation bereits eingerichtet. Bei AMD- und Intel-GPUs sind das sogar oft die besten Treiber. Probleme lauern aber auch hier.

Für AMD- und Intel-Chips richten Linux-Distributionen die besten Grafiktreiber automatisch ein – die für Nvidia-GPUs muss man meist nachinstallieren.

Viele essenzielle Grundlagen zum Thema „Grafikkarten und Linux“ hat bereits ein im Herbst 2017 erschienener c’t-Artikel umrissen [1]. Eine aktualisierte Fassung dieses Textes haben wir zum Erscheinen dieser c’t online gestellt (siehe ct.de/yute), denn viel des damals Erläuterten gilt nach wie vor. Gerade zu den in Intel-CPUs verbauten und vergleichsweise schwachen Grafikprozessoren gibt es wenig Neues zu berichten: Dank einer recht ordentlichen Familie von quelloffenen Grafiktreibern eignen sich diese GPUs nach wie vor gut für viele Einsatzbereiche.

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