c't 23/2018
S. 100
Test
Prozessor Core i9-9900K
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Schnellster Achter

Achtkerner Core i9-9900K gegen Ryzen: Duell um die Performance-Krone

Mit 5 GHz Turbotakt und zwei zusätzlichen Kernen soll Intels neunte Core-i-Generation AMDs Ryzen-Prozessoren schlagen. Der Z390-Chipsatz tritt mit mehr USB-3.1-Gen-2-Ports und integrierter WLAN-Logik an.

Endlich gibt es acht CPU-Kerne für die Brot- und Butter-Plattform LGA1151v2 von Intel. Nur ein Jahr nach dem Schritt von Quad- auf Hexa-Cores geht die neunte Core-i-Generation mit dem Achtkerner Core i9-9900K an den Start. Um AMDs Topmodell Ryzen 7 2700X mit gleicher Kernanzahl Paroli zu bieten, spendiert Intel ihm einen hohen Turbo-Takt von bis zu 5 GHz. Für den passenden Unterbau sorgt der Z390-Chipsatz, der den veralteten Z370 ablöst und bis zu sechs SuperSpeedPlus-Ports für schnelle USB-Transfers bereitstellt.

Außer dem Core i9-9900K hat Intel zwei weitere CPUs mit sechs (Core i5-9600K) und acht Kernen (Core i7-9700K) vorgestellt, denen im Unterschied zum Core i9 Hyper-Threading fehlt und die geringfügig langsamer takten. Die Core-i-9000K-Prozessoren sollen vor allem Gamer und Hardware-Enthusiasten ansprechen, deren Anwendungen gleichermaßen von hoher Single- und Multithreading-Leistung profitieren. Intel nennt als Musterbeispiel, 3D-Spiele live in hoher Auflösung auf Videoplattformen wie Twitch oder YouTube zu streamen, ohne dass Ruckler das Spiel stören.

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