c't 23/2018
S. 46
Test
PCIe-SSDs mit QLC-Speicher
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Die Ersten ihrer Art

SSDs mit QLC-Speicher: Crucial P1 und Intel SSD 660p

Crucial und Intel bringen die ersten SSDs mit QLC-Speicher auf den Markt. Im Vergleich mit herkömmlichen Modellen verbuchen sie nicht nur Vorteile.

Die nächste Generation Flash-Speicher kommt auf den Markt: QLC-Flash-Zellen (Quadruple Level Cell) speichern jeweils 4 Bit und damit 1 Bit mehr als TLC-Flash. Crucial und Intel verkaufen nun die ersten SSDs mit diesem Speicher – diese sollen vor allem über den Preis ihre Käufer finden. Doch QLC-Flash hat auch Nachteile.

Crucials P1 und Intels SSD 660p sollen mit Kapazitäten von 512 GByte sowie 1 und 2 TByte erscheinen. Allen gemein ist der SSD-Controller Silicon Motion SM2263, die M.2-Bauform mitsamt Anbindung per PCIe 3.0x4 und ein SLC-Cache zur Schreibbeschleunigung. Zum Test standen uns die P1 mit 1 TByte sowie die SSD 660p mit 512 GByte zur Verfügung.

Die DRAM-Bestückung der Crucial-SSD orientiert sich am üblichen Standard: 1 MByte DRAM-Cache pro 1 GByte Kapazität, unser Testmuster hat also 1 GByte DRAM. Intel setzt hingegen bei allen Modellen lediglich 256 MByte ein. Möglicherweise nutzt Intel einen Teil des Hauptspeichers über die NVMe-Funktion Host Buffer Memory (HBM) zur Beschleunigung, während das DRAM in der SSD ausschließlich zur Verwaltung der Flash-Translation-Tabelle dient.

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Guter Start, schwacher Abschluss: Wenn der SLC-Cache voll ist, sinkt die Schreibrate der P1 auf lahme 80 MByte/s.