c't 24/2018
S. 122
Test
Z390-Mainboards
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Einer für alles

Für jeden etwas: Vier sehr unterschiedliche Z390-Boards

Mainboards mit Z390-Chipsatz bieten die größte Optionsvielfalt für Intel-Prozessoren der Baureihen Corei-8000 und Core i-9000. Wir haben vier Modelle von 135 bis 330 Euro ins Testlabor bestellt.

Mit dem Luxus-Chipsatz Z390 komplettiert Intel seine Infrastruktur für die Core-i-8000- und Core-i-9000-Prozessoren alias Coffee Lake. Anders als bei H310, B360, H370 und Q370 erlaubt Intel beim Z390, die CPU zu übertakten. Außerdem bringt er integriertes USB 3.1 Gen 2 mit rasanten 10 GBit/s sowie teilintegriertes WLAN mit. Da die Hersteller allerdings noch ein RF-Modul anbinden müssen, ist WLAN auch bei den 300er-Boards noch immer nicht Standardausstattung.

Wer sich jetzt am Kopf kratzt und sich wundert, wo denn die Neuerungen bleiben, liegt nicht ganz falsch. Alle genannten Merkmale gab es auch schon bei früheren 300er-Chipsätzen, doch nicht in Kombination: Auf Z370-Boards kann man die CPU übertakten, die anderen Modelle haben die WLAN-Funktionen und B360, H/Q370 zudem USB 3.1 mit Gen-2-Geschwindigkeit. LGA1151v2-Boards mit Z390-Chipsatz sind also nicht nur wegen der nicht vorhandenen Übertaktungssperre Luxusobjekte, was sich auch im Preis widerspiegelt.

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Ergänzungen & Berichtigungen

Z390-Boards von Gigabyte und MSI verbessert

Das Knacken am Audio-Ausgang des MSI-Boards verschwand nach einem Treiberupdate; die Bewertung der Audioqualität ändert sich nicht. Beim Aorus Pro von Gigabyte ließ sich das Power-Limit wieder zuverlässig korrigieren, nachdem wir das BIOS zunächst auf eine ältere Version und dann wieder auf die aktuelle Version F6 geflasht hatten.