c't 24/2018
S. 60
Test
Threadripper-Prozessoren
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Im Dutzend

High-End-Prozessoren Ryzen Threadripper 2920X und 2970WX

Die neuen Threadripper-2000-CPUs mit 12 und 24 Kernen machen AMDs High-End-Serie erschwinglich. Ein neuer Speicherzugriffsmodus soll Performance-Nachteile beheben – doch das klappt nur teilweise.

Der 12-Kerner Ryzen Threadripper 2920X und der 24-Kerner Ryzen Threadripper 2970WX komplettieren die zweite Generation von AMDs High-End-Prozessor-Serie. Der mit 650 Euro günstigste Prozessor für die Fassung TR4 ist der Threadripper 2920X. Er geht schon über die Bedürfnisse von Gamern hinaus und eignet sich auch für Rendering und Videokodierung. Für Profi-Anwender, die 8K- und 4K-Videos schneiden und dabei im Hintergrund 3D-Modelle berechnen wollen, bietet AMD den 2970WX an, der 1300 Euro kostet.

Die beiden neuen Threadripper-2000-CPUs laufen in allen Mainboards mit TR4-Fassung und X399-Chipsatz. Sie stellen 60 PCIe-3.0-Lanes für Grafikkarten-Steckplätze, M.2-Slots sowie aufgelötete PCIe-Chips zur Verfügung und steuern über vier Kanäle derzeit bis zu 128 GByte DDR4-RAM an. Mit den erwarteten 32-GByte-UDIMMs steigt der maximal mögliche Arbeitsspeicher auf 256 GByte. Im Unterschied zu den zwei bereits erhältlichen, voll ausgebauten Threadripper-2000-CPUs 2990WX und 2950WX hat AMD beim 2970WX und 2920X bei jedem CPU Core Complex (CCX) einen der vier Kerne abgeschaltet. Der Threadripper 2920X mit zwei Halbleiter-Dies aus je zwei CCXes kommt somit auf insgesamt 12, der 2970WX mit vier Dies folglich auf 24 CPU-Kerne.

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