c't 25/2018
S. 142
Test
Manjaro 18
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Arch Linux mit Feinschliff

Topaktuelles Desktop-Linux mit vielen grafischen Tools

Manjaro 18.0 destilliert ein rundes Linux für den Desktop-Einsatz aus den topaktuellen Arch-Linux-Software-Quellen. Grafische Tools helfen nicht nur bei der Installation und Konfiguration, sondern erleichtern auch den Alltag.

Brandneue Software, leicht verständliche grafische Installation und Konfiguration, schöne Optik: Was will man mehr von einem Linux-System? Nein, wir sprechen nicht von Ubuntu, sondern von Manjaro, das in den letzten Jahren rapide in der Gunst der Anwender gestiegen ist. Auf Distrowatch.com, einer Website, die über neue Linux-Distributionen informiert, steht Manjaro in der Rangliste bereits auf dem ersten Platz. Weit vor Linux Mint oder Elementary OS; Ubuntu erreicht im Interesse der Seitenbesucher hier nur Platz 5.

Die Software in Manjaro ist topaktuell, allerdings nicht ganz so „bleeding edge“ wie in Arch Linux. Das Projekt legt regelmäßige Snapshots der Arch-Paketquellen an und gibt diese erst nach weiteren Tests an die Manjaro-Community weiter. Das sorgt für mehr Stabilität im Zusammenspiel der Pakete; trotzdem ist die Software auf einem ziemlich neuen Stand. Manjaro 18.0 setzt beispielsweise auf den Linux-Kernel 4.19 LTS.

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