c't 25/2018
S. 50
Kurztest
Hexacore-Prozessor

Sicherer Sechser

Intels Core i5-9600K ist auf dem Papier nur ein Mini-Upgrade seines Vorgängers, doch ein wichtiger Grund spricht für ihn und gegen den i5-8600K.

Aufmacherbild

Der Core i5-9600K ist mit rund 280 Euro der günstigste Core-i-9000 für Intels Fassung LGA1151v2, mit offenem Multiplikator und sechs Kernen ohne Hyper-Threading allerdings auch der schwächste. Im Vergleich zu seinem Vorgänger hat er je nach Turbostufe 100 bis 300 MHz mehr – ein vernachlässigbarer Zuwachs von 3 respektive 7 Prozent – und kostet dabei rund 15 Euro mehr. Im Multi-Threading-Test des Cinebench R15 schafft der i5-9600K wie sein Vorgänger rund 1050 Punkte und damit nur knapp das Doppelte eines alten Core i5-6500 oder AMD FX-8150. Der kaum teurere Ryzen 7 2700X ist hier rund 70 Prozent schneller. Bei Single-Threading liegt der i5-9600K mit 196 zu 179 leicht vor dem 2700X. Ansonsten belässt Coffee Lake Refresh vieles beim Alten: Die UHD Graphics 630 ist für die meisten Spiele zu langsam, hat aber eine gute Video-Unterstützung für YouTube, Netflix & Co.

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