c't 25/2018
S. 68
Test
Musik-Software

Bunte Beats

Bitwig Studio 2.4 lädt zu Experimenten mit elektronischer Musik

Die Musiksoftware aus Berlin lockt mit einem aufgebohrten Sampler und cleveren Modulatoren, die Audio-Clips quasi durch den Fleischwolf drehen. Wer dadurch Lust aufs Musikmachen bekommt, dem zeigen wir einen besonders attraktiven Einstieg.

Der Berliner Entwickler Bitwig hat seine Produktionssoftware Studio mittlerweile zu einem mächtigen Werkzeug zur Klanggestaltung und zum einfachen Arrangieren vornehmlich elektronischer Musik ausgebaut. Die Software bringt vom Sequenzer und Mixer bis zu Software-Synthesizern und Effekten alles mit, was man zur Produktion eines kompletten Dance-Tracks benötigt. Dabei ist Bitwig Studio die derzeit mächtigste DAW (Digital Audio Workstation), die neben Windows und macOS auch (Ubuntu-)Linux unterstützt.

Dass die Gründer von Bitwig früher bei Ableton gearbeitet haben, merkt man an vielen Stellen. Bitwig Studio setzt auf das gleiche Konzept mit loopenden Clips, die pausenlos im Takt weiterspielen und so ein spaßiges Live-Arrangieren ganzer Tracks erlauben. Auf der modernen Bedienoberfläche stören keine Pop-up-Fenster. Das hilft besonders auf kleinen Laptop-Bildschirmen, den Überblick zu behalten.

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