c't 25/2018
S. 33
News
Unternehmens-Anwendungen

Bequem digital signieren

Drei neue Angebote erleichtern das sichere Signieren elektronischer Dokumente und damit die Digitalisierung von Geschäftsabläufen.

Adobe Sign markiert auf dem Smartphone, wo eine handschriftliche Signatur vorgesehen ist.

Mit dem Webdienst Billomat lassen sich Geschäftsbriefe jetzt auch mit dem Epost-Dienst der Deutschen Post verschicken und gewährleisten dem Empfänger damit die Authentizität des Absenders.

Andere Ansätze helfen darüber hinaus, ein empfangenes Dokument digital zu signieren und zurückzuübermitteln: Nutzer des Webspeicherdienstes Dropbox können auf dessen Servern gespeicherte DOCX- und PDF-Dokumente mit dem Dienst Adobe Sign öffnen und zur Unterzeichnung an Partner schicken. Die Adobe-Erweiterung soll mit Hilfe der AI-Engine Sensei automatisch herausfinden, an welcher Stelle eine Unterschrift erwartet wird. Wenn der Empfänger die Nachricht öffnet, präsentiert ihm Adobe das Dokument im Browser zusammen mit einem Signierfeld an der Stelle, wo er unterzeichnen soll. Darin kann er mit oder ohne qualifizierte Authentifizierung per Tastatur oder per Touch-Display unterzeichnen. Adobe Sign verfolgt den Prozess und verfährt mit dem signierten Dokument wie vom Absender festgelegt, etwa, indem es die Unterlage einem zweiten Unterzeichner vorlegt.

Mit der Android-App signoSign/mobile von Signotec lassen sich PDF-Dokumente offline ausfüllen und unterzeichnen. In der aktuellen Version kann die App Bilder und handschriftliche Notizen in ein Dokument einfügen oder alternativ ausschließlich Eingaben in enthaltene Signierfelder zulassen. Dabei nimmt sie auf Wunsch biometrische Daten des handschriftlichen Signaturvorgangs auf und speichert sie zusammen im Dokument. Falls ein E-Mail-Empfänger in einem Formularfeld notiert ist, soll die Software dies automatisch erkennen und das unterschriebene Dokument zurückschicken können, sofern alle Pflichtfelder ausgefüllt wurden. (hps@ct.de)

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