c't 25/2018
S. 24
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Top500-Liste der Supercomputer
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Bild: Lawrence Livermore National Laboratory

Erste Attacken

Die 52. Top500-Liste der weltweit schnellsten Supercomputer

Bei den Super-Supercomputern gab es im November zwar nur kleinere Änderungen in den Top Ten, aber einen überraschenden Einstieg der AMD-Zen-Mikroarchitektur auf Platz 38 sowie den ersten ARM-Cluster.

Die 52. Top500-Rangliste der Supercomputer enthält erste, zarte Hinweise auf keimende Intel-Konkurrenz: Astra mit 1,529 Petaflops (PFlops) Rechenleistung aus ARM-Prozessoren auf Platz 204 sowie auf Platz 38 den Sugon TC8600 mit AMD-Zen-Technik aus China. 2019 sollen dann die ersten „echten“ AMD-Epyc-Superrechner Einzug halten in die Top500-Liste, der Hawk am Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart mit 23 PFlops wohl sogar in die Top 10.

Recht einsam an der Spitze der Top500-Liste steht seit Juni das IBM-System Summit am US-Atomforschungslabor Oak Ridge National Laboratory (ORNL). Summit verzichtet ebenfalls auf Intel-Technik, darin stecken 8152 Power9-Prozessoren von IBM. Das Gros der Rechenleistung liefern allerdings Tausende Tesla-V100-Karten von Nvidia. Sie machen Summit um rund 50 Prozent schneller als die Nummer drei, den chinesischen Sunway TaihuLight, der vor zwei Jahren die Nummer eins war. Auf Platz zwei rückte durch Aufrüstung ein zweites Power9-/Tesla-V100-System vor, nämlich Sierra vom Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL).

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Aus diesen Rack-Einschüben HPE Apollo 70 mit je zwei Cavium ThunderX2 wird der Astra mit 2,3 PFlops aufgebaut.