c't 26/2018
S. 176
Praxis
Dateityp-Erkennung

Was bin ich?

Dateityp unbekannter Dateien erkennen

Datenrettungsprogramme scheitern nicht selten daran, wiederhergestellte Dateien unter ihrem alten Namen zu speichern. Wenn gar die Endung auf der Strecke bleibt, sind ein paar Tricks nötig, um die Daten wieder lesbar zu machen.

Normalerweise entscheidet Windows anhand der Endung im Dateinamen, was für einem Dateityp es eine Datei zuordnet. In den meisten Fällen funktioniert das auch sehr gut, aber es gibt durchaus Situationen, in denen man lieber einen anderen Weg gehen will: Um zu versuchen, versehentlich gelöschte oder anderweitig verschüttgegangene Dateien wiederherzustellen, kann man sein Glück beispielsweise mit einem Datenrettungsprogramm versuchen [1]. Den Datenresten, mit deren Hilfe solche Programme Dateien wiederherstellen, fehlt oft der ursprüngliche Dateiname und damit auch die Endung. Die Tools sind aufs Raten angewiesen – und liegen dabei nicht immer richtig.

Auch das Windows-eigene Programm chkdsk zum Beheben von Ungereimtheiten in den Strukturen des Dateisystems findet gelegentlich verloren gegangene Dateien. Deren Namen versucht es aber gar nicht erst zu erraten, sondern benennt sie einfach mit file0000.chk, file0001.chk und so weiter. Bevor man sie wieder sinnvoll benutzen kann, muss man sie zunächst mit passenden Endungen umbenennen.

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