c't 26/2018
S. 154
Praxis
Conky-Systemmonitor
Aufmacherbild

Frisch tapeziert

Linux-Desktop aufmotzen mit Conky

Der Desktop kann mehr, als nur ein hübsches Hintergrundbild anzeigen. Ganz nebenbei informiert die Fläche als Systemmonitor über Engpässe bei CPU und RAM, holt RSS-Feeds aus dem Netz und liefert einen Spickzettel für wichtige Konsolenkommandos.

Der kleine Systemmonitor Conky zeigt auf dem Desktop, wie ausgelastet die CPU und der Arbeitsspeicher sind, ob die Festplatte gleich voll läuft und was gerade bei heise online aktuell ist. Der freie Platz auf der grafischen Bedienoberfläche dient so ganz nebenbei als Schaltzentrale für Systeminformationen und kann auch als Spickzettel für häufig vergessene Kommandos herhalten.

Conky kann fast alles auf der Desktop-Oberfläche anzeigen; dafür sorgen über 250 eingebaute Objekte und die Fähigkeit, allerlei Skripte auszuführen. Die Informationen präsentiert Conky entweder als Text oder bereitet sie grafisch mit Balken oder Graphen in unterschiedlichen Farben und Schriften auf. Conky ist vielseitig konfigurierbar und braucht nur wenig Systemressourcen. Der einzige Haken: Conky selbst bringt keine grafische Oberfläche mit, wer den Systemmonitor auf den eigenen Desktop maßschneidern will, muss sich knietief in die Konfiguration wagen.

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Der Gnome-Font-Viewer (alias „Schriften“) zeigt die installierten Schriftarten an – hier PizzaDude Bullets, die praktische Symbole mitbringt.