c't 26/2018
S. 122
Praxis
Influencer: Einnahmen
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Bild: Albert Hulm

Klick-Millionär

Wie Sie als Influencer Geld verdienen können

Immer mehr Promis nutzen ihre Präsenz und ihr Ansehen im Internet, um gegen Bezahlung Werbung zu treiben. Kein Wunder, dass auch weniger prominente anstreben, hauptberuflich als solche „Influencer“ zu arbeiten. Anderen würde es reichen, mit ihrem Webautritt zumindest einen Nebenverdienst zu erwirtschaften. Doch wie lässt sich mit Posts und Videos Geld verdienen?

Man hört immer wieder von Bloggern, Instagrammern und Podcastern, die von ihren Webauftritten sehr gut leben könnten. Was bei diesen Beiträgen häufig unter den Tisch fällt: Die genannten Webstars gehörten oft zu den Begründern der Szene und fingen zu Zeiten an, als noch niemand von Influencern sprach. Sie konnten sich, oft mit Hilfe professioneller Netzwerke, über Jahre als Marke aufbauen und generieren mittlerweile Einnahmen nicht alleine „über Klicks“, sondern beispielsweise durch mit ihrem Namen gebrandete Produkte.

Andere Social-Media-Influencer hatten zuvor schon Prominentenstatus, beispielsweise als TV-Stars und -Sternchen, Models, Sportler oder „Spielerfrauen“. Hinzu kommen schließlich Menschen mit überdurchschnittlichem musikalischen Talent, dank dem sie im Netz „entdeckt“ werden. So oder so hinkt der Vergleich mit Neueinsteigern, die sich heute gegen unzählige Mitbewerber behaupten müssen.

Wir wollen uns an dieser Stelle aber einmal anschauen, wie man als Inhalteproduzent auch ohne Promistatus seinen Webauftritt monetarisieren kann. Dabei beschäftigen wir uns nicht nur mit Einnahmequellen für Social-Media-Influencer über soziale Netzwerke, sondern auch mit denen für Blogger, Podcaster und so weiter. Schließlich fragen sich auch Macher „ernsthafter“ Inhalte, ob und wie sich ihr Engagement finanziell kompensieren lässt.

Ein besonderes Augenmerk legen wir dabei auf Varianten, die auch Einsteigern und sogenannten Micro-Influencern mit weniger als 10.000 Followern offenstehen. Ansätze, bei denen man erst einmal ordentlich in Vorleistung gehen muss und sich so einem finanziellem Risiko aussetzt, lassen wir hingegen außen vor.

Der besseren Lesbarkeit halber sprechen wir in diesem Beitrag dennoch allgemein von Influencern; passend dazu ist stellvertretend für Leser, Zuschauer und Zuhörer nachfolgend einfach von „Followern“ die Rede.

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