c't 26/2018
S. 45
Kurztest
Bluetooth-Findehelfer

Laute Piepser

Tiles neue Findehelfer sind lauter als die Vorgänger, vor allem aber lässt sich die Batterie wechseln.

Aufmacherbild

Seit 2012 gibt es die kleinen Bluetooth- T(e)ile, die per Smartphone angefunkt werden können und auf Wunsch einen Piepston erklingen lassen. Inzwischen ist die dritte Gerätegeneration erhältlich. Wichtigste Neuerung der getesteten Varianten „Mate“ und „Pro“ ist die austauschbare Knopfzelle (CR1632 beziehungsweise CR2032) – deutlich preisgünstiger und umweltfreundlicher, als wie bisher jedes Jahr das ganze Gerät austauschen zu müssen.

In Sachen Lautstärke bietet der neue Mate mit 57 dB ähnliche Werte wie der Vorgänger (58 dB), bei der teureren, robusteren und schwereren Pro-Variante haben wir 63 dB gemessen – einen lauteren Findehelfer hatten wir bislang nicht im Testlabor. Die App profitiert von der langen Entwicklungszeit, sie funktioniert im Test mit Android und mit iOS reibungslos – was bei vielen Billig-Anhängern nicht der Fall ist.

Tile wirbt nach wie vor damit, dass verlorene Anhänger durch andere zufällig vorbeilaufende Tile-Benutzer aufgespürt werden können. Bei unseren Stichproben klappte das nicht, vermutlich, weil es hierzulande zu wenige Tile-Nutzer gibt. Wer keine Probleme damit hat, dass die App stets prinzipbedingt Positionsdaten erfasst, findet mit den neuen Tile-Geräten zuverlässige Findehelfer – die bei akuter Schlüssel- oder Portemonnaie-Verliereritis viel Zeit sparen können. (jkj@ct.de)

Tabelle
Tabelle: Tile Mate / Tile Pro

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