c't Retro 2018
S. 44
Test
Industrie-PC für ISA-Karten
Aufmacherbild

Modernes ISA-Heim

Industrie-PC mit Backplane für ISA-Erweiterungskarten

In mancher alten Industriesteuerung stecken noch ISA-Karten mit kaum ersetzbaren Spezialfunktionen. Noch heute kann man deshalb neue Rechner kaufen, um solche alten Erweiterungskarten weiter zu betreiben. Dabei sind allerdings Hürden zu überwinden.

Obwohl die Industry Standard Architecture (ISA) mittlerweile 37 Jahre auf dem Buckel hat, lebt sie in Nischen weiter: etwa in alten Messsystemen, Steuerungssystemen und Industrieanlagen. Oft geht es dabei um ISA-Bus-Erweiterungskarten mit sehr speziellen Funktionen, die sich nur mit riesigem Aufwand durch zeitgemäße Technik ersetzen ließen, etwa durch PCI-Express- oder USB-Hardware. Fällt nun der – meistens ebenfalls steinalte – PC aus, in dem die Karte steckt, wird es kompliziert, sofern nicht vorausschauend ein Ersatzrechner beschafft wurde. Zwar gibt es Spezialsysteme mit ISA-Bus noch zu kaufen, aber nicht alle alten Karten laufen darin. Das zeigen unsere Versuche mit einem Industrie-PC der schwäbischen Firma ICP Deutschland. Darin steckt die CPU-Karte WSB-BT des taiwanischen Herstellers IEI auf einer sogenannten PCI-ISA-Backplane.

Passive Platine

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