c't 3/2018
S. 164
Praxis
Linux-Kommandozeile: rsync
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Im Einklang

Dateien synchronisieren mit rsync

rsync synchronisiert Dateien auf lokalen Rechnern oder über das Netzwerk. Das Kommandozeilenwerkzeug arbeitet im Hintergrund mit SSH und überträgt daher die Daten verschlüsselt. Dank eines cleveren Algorithmus ist es unschlagbar, wenn es um große Datenmengen geht.

Wer Datenbestände zwischen zwei Verzeichnissen synchron halten möchte, muss die Dateien und Ordner nicht mühsam von Hand hin- und herschaufeln. Auf der Kommandozeile übernimmt rsync diesen Job. Das vom Samba-Team entwickelte Tool arbeitet stets in eine Richtung. Es sieht vor dem Abgleichen nach, welche Änderungen es zwischen der Quelle und dem Ziel gibt, und vergleicht dazu unter anderem die Größe und den Zeitpunkt der letzten Änderung der Dateien miteinander. Nur wenn es hier Unterschiede gibt, tritt das Programm in Aktion.

Gerade bei großen Datenmengen punktet rsync, denn es überträgt gegebenenfalls nur fehlende Teilstücke einer Datei. rsync setzt beim Transport auf die SSH-Verschlüsselung, kann Daten während des Transfers komprimieren, mit einer vom Benutzer festgelegten Bandbreite arbeiten und einzelne Dateien ausschließen. Auf Wunsch behält rsync Dateieigenschaften wie Zugriffsrechte, Benutzer- und Gruppenkennung bei.

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Das Kommando ssh-keygen erzeugt ein neues SSH-Schlüsselpaar. In diesem Beispiel wird kein Kennwort gesetzt.