c't 3/2018
S. 74
Know-how
Meltdown & Spectre: Apple macOS & iOS

Apfelware, abgesichert

Meltdown & Spectre: Aktueller Stand bei Apple-Geräten

Apple stellt für seine aktuellen Geräte Patches gegen Meltdown und Spectre bereit. Die kosten aber unter Umständen Performance. Alte Geräte werden wohl keinen Schutz bekommen.

Die schlechte Nachricht zuerst: Mit wenigen Ausnahmen ist beinahe jedes halbwegs aktuelle Apple-Gerät von den Sicherheitslücken Meltdown oder Spectre betroffen. Die gute Nachricht: Es stehen schon Updates zum Download bereit. So schloss Apple mit macOS 10.13.2 bereits im Dezember 2017 die Meltdown-Lücke in High Sierra und unternahm im Januar mit Safari 11.0.2 und seinem WebKit-Framework erste Abdichtungsanstrengungen gegen Spectre. Ob zusätzlich noch EFI-Updates nötig werden, war zum Redaktionsschluss unklar. Denkbar wäre auch, dass Apple Microcode-Updates stattdessen ähnlich wie Linux beim Booten lädt.

iOS und tvOS erhielten jeweils in Version 11.2 Meltdown-Patches, iOS 11.2.2 soll Safari auch auf Mobilgeräten resistenter gegen Spectre machen. Dass es für watchOS keine Updates gibt, liegt daran, dass die Watch laut Apple von den Lücken nicht betroffen ist.

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