c't 4/2018
S. 30
News
Apple

Drosselschalter und Patientenakte

Mit dem kommenden iOS-Update auf Version 11.3 sollen Nutzer Gesundheitsdaten verschiedener Quellen in der vorinstallierten Health-App zusammenführen können.

Mit dem im Frühjahr erwarteten iOS 11.3 sollen iPhone- und iPad-Nutzer die automatische Drosselung der Taktfrequenz abschalten und den „Gesundheitszustand“ der Batterie ablesen können. Rufe nach solchen Funktionen wurden laut, nachdem Nutzer aufgedeckt hatten, dass Apple heimlich in iPhone 6, iPhone SE, iPhone 6s und iPhone 7 inklusive der Plus-Modelle eine CPU-Drosselung eingebaut hatte. Angeblich sollte dadurch ein plötzliches Abschalten der Geräte verhindert werden.

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Apple schrumpft macOS Server

Orkus-Wochen: Apple stutzt die jahrelang gepflegte Server-Suite rigoros, elf Dienste werden ersatzlos gestrichen.

Apple will seine für 22 Euro angebotene, für Desktop-Macs gedachte Software-Suite macOS Server im Frühjahr 2018 stark beschneiden. Ab dann soll nur das „Management von Computern, Geräten und Speichermedien“ im Fokus stehen. Man kann die Nachricht aber auch so lesen, dass viele Services kaum genutzt wurden. Dienste, die nicht zum neuen Fokus gehören, wird man noch eine Weile nutzen können, mit dem Update werden sie aber im macOS „versteckt“ und bei späteren Updates entfernt. Auf Apples Index stehen elf Dienste. Nicht aufgeführt sind der Spamfilter SpamAssasin und das Anti-Virus-Tool ClamAV, die Apple aber mit dem Mail-Server in den Orkus kippen dürfte.

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macOS: 32-Bit-Apps vor dem Ende

Die Beta-Version von Apples Mac-Betriebssystem 10.13.4 warnt Nutzer, wenn sie 32-Bit-Programme verwenden: „In Zukunft“ werde die betreffende 32-Bit-App nicht mehr mit macOS kompatibel sein.

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