c't 5/2018
S. 164
Praxis
Kommandozeilen-Suche

Spürhunde

Unter Linux auf der Kommandozeile im Internet suchen

Die Werkzeuge Googler und ddgr durchsuchen auf der Kommandozeile blitzschnell das Internet mit Google oder DuckDuckGo – und unterdrücken ganz nebenbei nervige Werbung.

Nicht immer stehen Firefox, Chrome & Co. bereit, um im Internet nach einer Lösung zu einem kniffligen Problem zu suchen. Das gilt beispielsweise bei der Arbeit über SSH. Terminal-Vielnutzer dürften sich zudem schon häufiger gewünscht haben, Google einfach schnell per Befehl zu konsultieren. In solchen Fällen helfen die Tools Googler und ddgr. Während Letzteres Anfragen an die Suchmaschine DuckDuckGo stellt, durchwühlt Googler die Google-Suche, Google Site Search und Google News.

Ganz ohne Werbung: Googler und ddgr liefern eine Liste mit Suchergebnissen, wie sie auch im Browser erscheinen würde. Die Eingabe von „1d“ würde hier das Impressum der c’t öffnen.

Debian und Ubuntu liefern Googler und ddgr in ihren Repositories aus, für Arch Linux gibt es passende Pkgbuilds im AUR. Aktuelle Pakete gibt es auf GitHub für Arch Linux, CentOS, Debian, Fedora und Ubuntu. Nutzer der letztgenannten Distribution können ein PPA anzapfen, das auch ddgr enthält. Alle Download-Links erreichen Sie über ct.de/yh6t. Haben Sie die Tools aus einer Paketquelle installiert, rufen Sie sie mit googler beziehungsweise ddgr auf der Kommandozeile auf. Gibt es für Ihre Distribution kein Paket, laden Sie sich das Quellcode-Archiv von GitHub herunter, entpacken es und starten das darin enthaltene Skript „googler“.

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