c't 5/2018
S. 51
Test
Videodrohne
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Handtaschendrohne

Zusammenklappbarer Quadrokopter DJI Mavic Air mit 4K-Kamera

Wem die DJI Mavic Pro zu groß ist und die Spark zu wenig kann, für den ist vielleicht die Mavic Air die richtige Drohne. Sie ist kompakt, zeichnet in 4K-Auflösung auf und vereint die meisten Stärken ihrer Schwestermodelle.

Bei Videodrohnen muss man zwischen groß und leistungsfähig oder klein und eingeschränkt entscheiden. Die DJI Mavic Air ändert auch nichts an diesem Prinzip, platziert sich aber genau zwischen den Größenklassen bisheriger DJI-Modelle, sodass sie für viele Drohnenpiloten den idealen Kompromiss bilden könnte: Zusammengeklappt fällt sie kompakter aus als DJIs kleinstes Modell Spark, ist aber technisch eher mit der hochwertigen Mavic Pro verwandt. Von ihr erbt sie unter anderem die einklappbaren Rotorausleger. Die Rotoren selbst lassen sich nicht zusammenklappen, da laut Hersteller die Flugzeit darunter leiden würde. Die mitgelieferte Transportbox ist kaum größer als ein Schminktäschchen.

Mit ihren insgesamt sieben Kameras für den Kollisionsschutz scannt sie nicht nur vorne und unten nach Hindernissen, sondern wie die Mavic Pro auch nach hinten. Im neuen APAS-Modus (Advanced Pilot Assistance Systems) soll die Drohne automatisch Objekte in der Flugbahn umfliegen – bisher blieben die Quadrokopter einfach stehen. Im Test funktionierte das beispielsweise bei dünnen Bäumen gut, bei größeren Hindernissen stoppte auch die Mavic Air.

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