c't 6/2018
S. 60
Reportage
Mapped Reality bei The Void

Maximaltiefe

„Secrets of the Empire“ ausprobiert: The Void vermischt virtuelle und echte Welt

Mehr Eintauchen geht zurzeit nicht: In vier Centern in Europa und den USA zeigt The Void mit dem Star-Wars-Erlebnis „Secret of the Empire“, wie ein ausgewachsenes Holodeck zu funktionieren hat. Wir haben das Mapped-Reality-Spektakel in Kalifornien ausprobiert.

Wir, drei erwachsene Männer, stehen in einem fahrstuhlgroßen Raum, betasten uns ungläubig – und quieken wie Teenager: „Hahaha, wie siehst du denn aus?“ Innerhalb weniger Sekunden haben wir uns in Star-Wars-Stormtrooper verwandelt. Wir sehen nicht nur aus wie Scifi-Soldaten, sondern fühlen uns auch so an; inklusive Plastikpanzerung an Schultern und Rücken. Sogar die eigenen Hände sehen auf einmal aus, als würden sie in einer Sturmtruppler-Uniform stecken. In Wirklichkeit tragen wir lediglich Rucksack-Computer und VR-Helm; echte und virtuelle Welt sind miteinander verschmolzen – Fachbegriff: Mapped Reality.

In vier Zweigstellen des US-Unternehmens The Void kann man „Secrets of the Empire“ erleben. Neben zwei Standorten in London (beide in Westfield-Einkaufszentren) gibt es zwei Center in den USA (Orlando, Florida und Anaheim, Kalifornien). Letzteres haben wir für diese Reportage besucht.

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