c't 7/2018
S. 164
Praxis
Medienserver
Aufmacherbild
Bild: Rudolf A. Blaha

Nickelodeon

Den Medienserver Emby einrichten und nutzen

Emby verschafft einem jederzeit und überall Zugriff auf die eigene Mediensammlung, präsentiert diese hübsch und informativ und transkodiert Inhalte bei Bedarf. Das alles (fast) umsonst.

Sie liegen irgendwo, die Terabytes an Musik, Videos und Bildern. Vergraben in unansehnlichen Ordnerstrukturen. Wer darin nach Inhalten sucht, empfindet die gepflegte Oberfläche des Medienservers Emby fast als eine Erlösung.

Emby hübscht die eigene Mediensammlung mit Bildern, Informationen und Metadaten von Online-Datenbanken wie TheMovieDb, TheTVDB oder MusicBrainz auf. Dadurch liefert Emby mehr Informationen zu den Inhalten als Netflix & Co. Statt zwei, drei Festplatten nach einem Märchenfilm für die Kinder zu durchsuchen, liefert Emby den Film sofort – und Alternativen, falls Wall·E nicht da ist, aber der Lego-Film. Wenn man Kodi als Mediacenter nutzt, aber nicht als Server verwenden will oder Plex im Einsatz hat und nach Alternativen sucht, ist Emby einen Blick wert. Kostenpflichtig sind Features wie Festplattenrecorder, Cloud-Synchronisation oder Alexa-Integration. Die gibt es ab 4,50 US-Dollar pro Monat oder als Einmalzahlung von 119 US-Dollar. Bei monatlicher Zahlung liegt der Preis bei 4,99 US-Dollar. Preislich liegt Emby damit etwa gleichauf mit dem Konkurrenten Plex. Ob sich die Investition lohnt, muss man selbst entscheiden. Der kleinste gemeinsame und kostenlose Nenner ist das Webinterface als Client für die Suche, Konfiguration und als Player.

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