c't 7/2018
S. 122
Praxis
Android-Apps unter Chrome OS
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Produktiv-Booster

Mit Android-Apps auf Chromebooks arbeiten

„Chromebooks? Sind das nicht diese Schlaffi-Netbooks, die nur mit Web-Anwendungen umgehen können?“ Nein, längst nicht mehr. Denn seit Googles Play Store auf vielen Modellen läuft, vervielfachte sich das Potenzial der Laptops mit Chrome OS – wir haben das Team Chromebook/Android-Apps ausprobiert.

Chromebooks starteten 2011 als zumeist speicherarme Plastikbomber, die ohne Internetverbindung nicht mal das Betriebssystem richtig booten konnten. War man online, liefen sämtliche Aktivitäten entweder über Erweiterungen („Extensions“) des Chrome-Browsers oder man musste Web-Dienste für Spiele, Bildbearbeitung, Office & Co. ansurfen. Lokale Installation von Apps oder gar vollwertigen Programmen? Daran war zur Markteinführung der Chromebooks noch nicht zu denken.

Smartphone-Ansicht: Nicht alle Apps füllen automatisch den Bildschirm aus oder lassen sich frei skalieren.

Am Grundprinzip des auf Linux basierenden Betriebssystems Chrome OS hat sich bis heute nicht viel geändert. Es bringt hauptsächlich Googles Chrome-Browser und ein paar vorinstallierte System-Apps und Optionsmenüs mit. Das hat den Vorteil, dass Chrome OS bis heute selbst auf schwacher Hardware meist flüssig läuft. Zudem punktet es mit einfacher Bedienbarkeit und gilt als vergleichsweise sicheres Betriebssystem.

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