c't 7/2018
S. 130
Kaufberatung
Filmen - womit?
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Filmgeräte

Schicke Videos drehen – aber womit?

Ob spezialisierter Camcorder, kompakte Fotoknipse oder veritable Wechseloptikkamera: Mit allen Dreien kann man filmen. Stellt sich die Frage, welche Kamerakategorie das am besten meistert und mit welchen Vor- und Nachteilen man rechnen muss.

Schon der Begriff klingt altbacken: Mit einem Camcorder filmt doch nur der Opa. Der hippe YouTuber greift zur Fotokamera – die erledigt die Filmerei ganz nebenbei. Doch er wird bald feststellen, dass hinter den verstaubten Konzepten eines Camcorders doch einiges an Erfahrung steckt. Auf der anderen Seite hat die digitale Spiegelreflexkamera für reichlich Bewegung im ehemals drögen Markt der Filmer gesorgt.

Um diesem Widerspruch nachzuspüren, haben wir Kameras aus den drei Kategorien Kompakt-Fotoapparat, digitale Spiegelreflex (DSLR) und Camcorder ins Labor geholt, die derzeit für rund 1000 Euro im Handel zu haben sind. Die aktuell kompakteste Fotokamera, die Sony RX100 IV, genießt mit dem eingebauten 2,9-fachen Zoom sogar in Filmerkreisen einen hervorragenden Ruf. Der Camcorder HC-VXF 999 von Panasonic gilt derzeit als Spitzenmodell der Consumer-Klasse; er punktet unter anderem mit einem satten 20-fach-Zoom. Nicht sonderlich kompakt fällt die Canon EOS 77D aus, die wir mit einem Kit-Zoomobjektiv 18–135 mm (KB-äquiv.) kombiniert haben. Die 77D enthält zwar keinen Vollformatsensor wie ausgewachsene, dann aber über 1600 Euro teure DSLRs, die den Trend zum Filmen mit der Fotokamera ausgelöst haben, aber den größten Sensor in diesem Vergleich.

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Nur zwei Stufen: Die Sony-Kompaktkamera erlaubt eine nur zweistufige Anpassung des Audiopegels.