c't 7/2018
S. 42
News
Cloud-Anwendungen für Unternehmen

E-Mail-Front-End für Salesforce

Mit Cirrus Insight for Gmail kann man aus der Anzeige einer E-Mail heraus eine neue Opportunity in Salesforce anlegen.

Der Webdienst Cirrus Insight verzahnt das CRM-System Salesforce mit E-Mail-Clients, sodass Anwender unmittelbar aus ihrer E-Mail-Umgebung heraus Salesforce-Funktionen auslösen können. Laut Katalog lassen sich E-Mails und Termindaten automatisch mit dem Salesforce-Datenbestand synchronisieren und Anhänge in den Messaging-Dienst Salesforce Chatter einspeisen.

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Sicheres Teamwork auch per Android-App

Das geschlossene soziale Netzwerk Stackfield kann man außer per Webbrowser jetzt auch mit einer kostenlosen Android-App nutzen; eine iOS-App steht laut Hersteller kurz vor dem Betatest. Fürs Teamwork kann man geschlossene Datenräume anlegen, in denen eingeladene Nutzer Gruppendiskussionen führen können und in denen man Dateien exklusiv für diese Nutzer bereitstellt. Jedweder Datenverkehr zur in Deutschland gehosteten Server-Software wird Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Nach Ablauf der kostenlosen Probephase kostet der günstigste Stackfield-Zugang für 10 Benutzer und 10 GByte Speicherplatz netto 990 Euro oder monatlich 29 Euro. (hps@ct.de)

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Auftrags-Management mit GoBD-Modus

Julitecs Webdienst „Deals and Projects“ (siehe c’t 2/2017, S. 47) enthält Funktionen von der Kontaktverwaltung über das Leadmanagement bis zur Abrechnung ausgeführter Aufträge. In der aktuellen Version kann man den Dienst nun auch im revisionssicheren GoBD-Modus betreiben: Dann erzeugt das Anlegen eines Auftrags einen Datenbankeintrag, der sich zwar nach wie vor stornieren, aber nicht mehr undokumentiert verändern oder löschen lässt. Für Neukunden ist der GoBD-Modus standardmäßig eingestellt; wer den Dienst schon länger nutzt, kann den Modus von Hand aktivieren. Weitere neue Funktionen dienen etwa zum Verwalten von Eingangsrechnungen. So mausert sich Deals and Projects in der jüngsten Fassung zum vorschriftsmäßigen Buchhaltungsprogramm.

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Clouddienst-Abos bei SAP und Microsoft

SAP hat für seine Cloud-Plattform ein zusätzliches Vertragsmodell eingeführt: Statt jeden Dienst einzeln bei dessen Anbieter zu abonnieren und zu bezahlen, können Interessenten über die Option „Access to Everything“ direkt über die Frontseite der SAP-Plattform auf mehrere Dienste zugreifen. Das heißt, sie können sich über die Funktionen informieren, die Dienste zur Probe abonnieren und sich für die Zeit nach dem Test ausrechnen lassen, welche Kosten sie bei ihrem speziellen Einsatzszenario zu erwarten haben. Dienste, die nach dem Pay-per-Use-Prinzip abgerechnet werden, bezahlen die Nutzer über vorausbezahlte Guthaben. Außerdem hat SAP sein Cloud Platform SDK for iOS erweitert, sodass es sich jetzt in Apples Entwicklungsumgebung Xcode integriert. Damit entwickelte Apps sollen über den SAP API Business Hub unmittelbarenZugriff auf die Programmierschnittstellen von Serveranwendungen erhalten. Neue Steuerelemente ermöglichen darüber hinaus Analysen aus dem ERP-Paket SAP S/4HANA.

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