c't 8/2018
S. 186
Spielekritik
Rollenspiel
Aufmacherbild

Niedlichkeit ist Trumpf

Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs

Ein wonniges Prinzlein gründet mit freundlichen Mitstreitern ein Königreich, womit der Spieler gleichermaßen zum Abenteurer und Kämpfer sowie zum Feldherrn und Manager wird.

Die Entwickler des japanischen Studios Level-5 verbinden in „Ni No Kuni 2“ die actionreiche Spielweise des Vorgängers „Ni No Kuni: Der Fluch der Weißen Königin“ mit strategischen Gefechten, einer Stadtwirtschaft sowie Rätseln. Der Spieler findet leicht Zugang zu diesem Genre-Mix, da die Regie anfangs die packende Geschichte in den Vordergrund rückt und dabei die Protagonisten und Fieslinge vorstellt.

Prinz Evan wird zum Opfer einer Palastrevolution, die er dank der Hilfe eines Parallelwelt-Reisenden überlebt. Nachdem die beiden den Putschisten entkommen sind, schließen sich ihnen ein Piratenmädchen und dessen Vater an; danach stößt Remmi hinzu, das wohl niedlichste Minimonster seit Pikachu. Die bunte Truppe reist kreuz und quer durch eine weitläufige Fantasy-Welt, wo die Helden Verbündete gewinnen, massenhaft Feinde bekämpfen und peppige Quests erledigen. Die Hauptaufgabe besteht darin, Evans Königreich auszubauen und den finsteren Drahtziehern das Handwerk zu legen.

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