c't 9/2018
S. 52
Test
KI-Kamera Google Clips
Aufmacherbild

KI-Klipse

Google Clips: Kamera mit Gesichtserkennung und KI

Googles Ansteck-Kamera Clips drückt bei interessanten Motiven automatisch auf den Auslöser – dank KI und Gesichtserkennung. Aber funktioniert das wirklich?

Google will das Prinzip der Kamera grundlegend auf den Prüfstand stellen – und den Fotografen abschaffen: Die Google-Clips-Kamera soll interessante Motive nämlich selbstständig erkennen. Der Gedanke dahinter: Der Clips-Benutzer kann sich auf Kindergeburtstag oder Radtour konzentrieren, statt permanent daran denken zu müssen, die schönsten Situationen einzufangen.

Exakt den perfekten Moment zu identifizieren traut sich Google allerdings noch nicht zu – stattdessen zeichnet die Clips-Kamera siebensekündige Videosequenzen auf. Die Aufnahme kann man mit einem Knopf an der Kamera auf Wunsch auch manuell auslösen. Erkennt der Clips-Algorithmus Gesichter in den manuell aufgezeichneten Videos, triggern diese später eine automatische Aufnahme. Im Test klappte das manchmal – oft aber auch nicht.

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