c't 1/2019
S. 88
Kurztest
Software-Equalizer

Frequenz-Skalpell

Die Weiterentwicklung des exzellenten Equalizers Fabfilter Pro-Q 3 wartet mit dynamischen Filtern auf, die alltägliche Probleme in der Musikproduktion elegant lösen.

Aufmacherbild

Fabfilters Plug-ins lassen sich am Rechner deshalb so gut steuern, weil ihre Bedienoberfläche keine Hardware nachahmt. Der Equalizer Pro-Q 3 zeichnet im Hintergrund den Frequenzverlauf. In der neuen Version kann man einzelne Frequenzspitzen direkt per Maus anklicken, um ein Filter zu platzieren. Zur Wahl stehen Glockenkurven mit einstellbarer Breite sowie Hoch-, Tiefpass-, Notch-, Shelving- und Tilt-Filter, die Höhen und Tiefen linear absenken oder verstärken. Eine einblendbare Klaviatur ordnet den Frequenzen Notenwerte zu. Der Anzeigebereich lässt sich von 30 dB bis runter auf 3 dB zoomen, sodass man selbst beim Mastering feinste Änderungen im Fullscreen-Modus erkennt. Im Solo-Modus lässt sich der Regelbereich jedes Filters gezielt anhören, um etwa zu überprüfen, wie viel das Hochpassfilter vom Frequenzspektrum abschneidet.

Kommentare lesen (5 Beiträge)