c't 2/2019
S. 144
Praxis
Remotedesktopverbindung
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Ferne Fenster

Remotedesktopverbindung: Der praktische Fernzugriff auf Windows 10

Die Fernsteuerung von Windows-PCs per Remotedesktopverbindung hilft nicht nur Administratoren. Man kann damit zum Beispiel mit dem Tablet die Software auf dem PC nutzen – unterwegs oder auf der Wohnzimmercouch.

Die Remotedesktopverbindung über das Remote Desktop Protocol (RDP) bringt Windows schon seit Windows XP mit. Über RDP bekommt der Nutzer die grafische Oberfläche wie in einer lokalen Sitzung. In diesem Artikel geht es um die Grundlagen und die Möglichkeiten, die Windows 10 Professional, Enterprise und Education mitbringen. Home-Nutzer bleiben außen vor, das Feature zum Freigeben einer Remotedesktopverbindung fehlt in ihrer Version. Sie können aber mit Home auf andere Rechner zugreifen. Das Einrichten eines Terminalservers für mehrere Benutzer mit Windows Server werden wir in einer der nächsten Ausgaben vorstellen.

Im Alltag

Szenarien für Remote-Zugriffe auf einen Windows-Desktop gibt es viele: Nicht zu unterschätzen ist zunächst der Komfortgewinn, mit dem Notebook, Android- oder iOS-Tablet oder dem Mac an reinen Windows-Anwendungen in der gewohnten Umgebung des Desktop-PCs mit allen Dateien weiterarbeiten zu können – auf dem Sofa oder auf Dienstreise.

Entwickler können zum Beispiel ein System mit ihrer Sammlung an virtuellen Maschinen für den Fernzugriff freigeben und haben so mit einem Billig-Notebook auch unterwegs Zugriff auf die volle Leistung ihrer Workstation.

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