c't 2/2019
S. 94
Test
Notebooks
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Mobile Mitte

15,6-Zoll-Notebooks um 600 Euro mit Quad-Core, SSD und mattem Bildschirm

Mittelgroße Notebooks mit 15,6-Zoll-Bildschirmen sind besonders beliebt. Bei aktuellen Geräten der 600-Euro-Klasse gehören schnelle Vierkern-Prozessoren und SSDs zum guten Ton.

Obwohl sich die meisten Notebook-Innovationen bei 13,3-Zöllern abspielen und alle Hersteller ihre Flaggschiffe in dieser Größe bauen, werden die größten Stückzahlen weiterhin bei den 15,6-Zoll-Geräten umgesetzt. Technik für mehr als 1500 Euro kann oder will sich nicht jeder leisten; als reguläres Arbeitsgerät auf dem Schreibtisch ist die 13,3-Zoll-Klasse etwas zu klein. 15,6-Zoll-Notebooks sind hingegen immer noch kompakt genug für den Transport im Rucksack und bieten alltagstauglich große Bildschirme.

Hohe Verkaufszahlen und weniger Anstrengungen für die Entwickler schlagen zudem auf den Preis durch: Während 13,3-Zöller mit ordentlicher Ausstattung – darunter verstehen wir aktuell einen Vierkern-Prozessor und eine SSD – rund 800 Euro kosten [1], bekommt man ähnlich bestückte 15,6-Zoll-Notebooks schon ab etwa 600 Euro. Wir haben für diesen Test fünf Exemplare zwischen 580 und 680 Euro ins Labor geholt: Acer Aspire 5 (A515-52G), Asus VivoBook X540UA, Dell Inspiron 15 (3576), HP 15 (da0406ng) und Lenovo IdeaPad 330S-15IKB.

Zwar hätten noch mehr Geräte unsere Kriterien erfüllt, doch sie waren allesamt teuer. Bei manchem vermeintlichen Schnäppchen, das man etwa in Preisvergleichen entdeckt, sollte man lieber genau die Details studieren: Womöglich ist keine Windows-Lizenz dabei.

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