c't 3/2019
S. 168
Know-how
Google-Fit-API
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Bild: Albert Hulm

fit.py

Mit Python auf das Google-Fit-API zugreifen

Google Fit ist nicht nur eine App, die automatisch sportliche Aktivitäten erkennt. Unter gleichem Namen bietet Google auch ein API zum Zugriff auf den dahinterliegenden Cloud-Service an. Mit dem API lassen sich zahlreiche Daten auslesen und schreiben, die die Google-App nicht anzeigt. Wir erklären, wie Sie mit Python an alle Daten kommen.

Google Fit speichert Workouts, Gewicht, Herzfrequenz und vieles mehr im „Google Fitness Store“. Auf den können auch andere Apps, Webanwendungen und Programme über das Google-Fit-API zugreifen. Für Android hat Google den API-Zugriff über die Play-Services implementiert. Für alle anderen Plattformen bietet der Konzern ein REST-API an. Das API nutzen bereits viele Anwendungen und speichern dort auch Daten, die Googles Fitness-App gar nicht anzeigen kann, beispielsweise Ernährungsdaten. Wir wollten natürlich Zugriff auf alles und auch selbst Daten in Googles Fitness-Cloud ablegen.

Dafür muss man sich zunächst per OAuth2 bei Google anmelden (siehe S. 166). Google erlaubt das nur Apps, die Google kennt, sodass man die eigene Anwendung zuvor in der Cloud-Developer-Console anlegen muss (siehe Kasten). Bei der Anmeldung legt man auch fest, auf welche Daten die eigene Anwendung zugreift, und Google lässt diesen Datenzugriff auch vom Nutzer abnicken, bevor das API Daten liefert.

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