c't 3/2019
S. 104
Marktübersicht
eSIM
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Fest verlötet

Was sich mit der eSIM alles ändert

Im Handel tauchen die ersten Geräte mit eSIM, also einer genormten, fest eingebauten und programmierbaren SIM-Karte auf. Sie könnten die Position der Verbraucher schwächen: So frei wie gewohnt kann man damit zumindest derzeit noch nicht den Anbieter wechseln.

Konventionelle SIM-Karten könnten bald ausgedient haben. Die Hersteller und Netzbetreiber des Branchenverbands GSMA haben sich auf die Spezifikationen der eSIM geeinigt, also einer fest installierten (embedded) und programmierbaren SIM-Karte. Der Kunde erhält dann keine physische SIM-Karte mehr, sondern ein SIM-Profil, das er auf sein Gerät herunterlädt.

Das erste Gerät mit eSIM war 2014 die Gear S2 von Samsung, eine Smartwatch. Die ersten Smartphones mit standardisierter eSIM kommen von Apple und Google: die iPhones XS, XS Max und XR sowie Google Pixel 3 und 3 XL. Auch einige neuere Wearables wie die Apple Watch sowie die Huawei Watch 2 haben eine eSIM. Die fest verbauten SIM-Karten älterer Apple-Geräte wie iPad Air 2 oder iPad Mini 3 und 4 sind hingegen keine normgerechten eSIMs, sondern proprietäre programmierbare SIMs.

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