c't 3/2019
S. 86
Test
Smarte Thermostate
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Helfende Hände

Fünf smarte Heizkörperthermostate zum Nachrüsten

Smarte Heizkörperthermostate sorgen jederzeit für Wohlfühlklima und helfen in Wohnungen und Häusern beim Sparen von Heizkosten. Man bekommt sie schon ab 50 Euro und die Montage ist ein Kinderspiel.

Zum Aufstehen wird man im Bad von einer wohligen Wärme empfangen, nach der belebenden Dusche dreht sich die Heizung automatisch runter, sobald man das Fenster öffnet. Verlässt man als letzter Bewohner die Wohnung, geht die Heizung von alleine in den Sparmodus mit Frostschutz – nur um das Wohnzimmer dann wieder auf die richtige Temperatur zu bringen, wenn der erste wieder auf dem Heimweg ist. Genau das funktioniert mit smarten Heizkörperthermostaten, von denen man einige schon ab 40 Euro bekommt.

Bei der Auswahl unserer Testkandidaten haben wir die unzähligen Thermostate aus den Baumarkt-Ramschkisten außen vor gelassen, die sich nur direkt am Gerät programmieren lassen. Zu unseren Anforderungen zählte, dass man die Thermostate über eine App oder einen Browser mit Zeitplänen konfigurieren und einen Fernzugriff über das Internet einrichten kann. Anwesenheitserkennung und Integration ins Smarthome sowie die Steuerung über Sprachassistenten zählten zum erweiterten Pflichtenheft.

Im Testfeld ist neben Thermostaten von AVM, Devolo, Netatmo und Tado auch eines des Herstellers eQ-3 aus dessen „Homematic IP“-Reihe vertreten, die man trotz der sehr ähnlichen Bezeichnung nicht mit dem älteren „Homematic“-System verwechselt darf.

Die smarten Heizungsthermostate ersetzen die bisherigen Thermostate an den eigenen Heizkörpern. Die Montage erfordert kaum handwerkliches Geschick, als Werkzeug genügt eine Rohrzange. Man muss lediglich den Schraubring am alten Thermostat lösen, den smarten Thermostat aufstecken und dessen Schraubring wieder (handfest) anziehen. Sofern der Heizkörper gut zugänglich ist, dauert das keine zwei Minuten. Das im Heizkörper eingebaute Ventil bleibt erhalten, sodass man die Heizung weder abschalten noch einen Wasserschaden befürchten muss.

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Ergänzungen & Berichtigungen

Falsche Preisangabe

Anders als in der Tabelle angegeben ist das Gerät Fritz! DECT301 von AVM für 45 Euro statt für 80 Euro erhältlich.