c't 3/2019
S. 69
Test
Nvidia GeForce RTX 2060
Aufmacherbild

Raytracing-Einsteiger

Nvidia GeForce RTX 2060 Founders Edition zum Zocken in WQHD

Die mit 370 Euro bislang günstigste Turing-Grafikkarte stellt Spiele in 2560 × 1440 mit vollen Details flüssig dar. Raytracing-Effekte bringen sie aber an ihre Grenzen.

Für die GeForce RTX 2060 hat Nvidia aus der 445 mm2 großen TU106-GPU der GeForce RTX 2070 einen Ableger herausgeschnitten. Übrig geblieben sind 30 Streaming-Multiprozessoren mit insgesamt 1920 Shader-Kernen, 120 Textureinheiten und 48 Rasterendstufen. 30 RT-Cores berechnen Raytracing-Effekte, 240 Tensor-Cores beschleunigen Spezialanwendungen wie KI-Berechnungen.

6 GByte GDDR6-Speicher hängen an 192 Datenleitungen, der Speicherdurchsatz liegt bei 336 GByte/s. Auf dem Papier erreicht die GeForce RTX 2060 damit knapp 82 Prozent der Rechenleistung der RTX 2070 und 75 Prozent des Speicherdurchsatzes. Gegenüber der nominellen Vorgängerin 1060 mit 6 GByte macht sie einen ordentlich Sprung nach vorn. Nvidia selbst vergleicht die neue Karte mit der GTX 1070 Ti, die ab 400 Euro zu finden ist.

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