c't 4/2019
S. 146
Kaufberatung
Mini-PCs mit mehreren Netzwerkchips
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Netzzwerge

Kaufberatung: sparsame Mini-PCs für Netzwerk-Aufgaben

Wer einen Mini-PC als Router, Firewall oder Server einrichten will, wünscht sich dafür eine bezahlbare, sparsame, geräuschlose, kompakte und zuverlässige Hardware-Basis – unsere Tipps zur Auswahl.

Kleine und möglichst lüfterlose PCs mit sparsamen Billigprozessoren von AMD oder Intel eignen sich gut als Mini-Server sowie für Netzwerkprojekte wie die pfsense-Firewall (siehe S. 142). Ihre x86-Prozessoren ermöglichen freie Wahl bei der Software, eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle liefert zeitgemäßen Netzwerkdurchsatz. 2 bis 8 GByte Hauptspeicher reichen für viele Einsatzzwecke aus. Via USB 3.0 und SATA 6G lässt sich schneller Massenspeicher anbinden, manchmal gibts noch Erweiterungsmöglichkeiten via PCI Express, etwa für weitere Netzwerkadapter.

Für Netzwerkprojekte sind Mini-PCs mit zwei Gigabit-Ethernet-Buchsen sinnvoll, etwa als handoptimierter Router oder um zwei Subnetze sicher zu trennen. Sind keine internen Erweiterungen möglich, lässt sich Gigabit Ethernet (GE) per USB-3.0-Adapter für 20 Euro anflanschen – der SuperSpeed-Transfermodus genügt dafür. USB 2.0 langt hingegen nicht: Der HighSpeed-Modus schafft maximal etwa 40 Prozent von GE (40 statt rund 100 MByte/s).

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