c't 4/2019
S. 138
Praxis
Docker-Images bauen lassen
Aufmacherbild
Bild: Rudolf A. Blaha, Illustrator

Wal-o-mat

Container-Images in der Cloud bauen mit Docker Hub

Wer viele Docker-Images verwaltet, muss diese nach Veränderungen und Aktualisierungen nicht jedes Mal von Hand neu erzeugen. Docker Hub kann Images ohne Zutun aus bestehenden GitHub-Repositories bauen, wenn sich darin etwas ändert.

Docker-Images zu pflegen, ist oft mühselig: Man muss regelmäßig Änderungen einpflegen, Pakete aktualisieren, ein neues Image bauen und dann hochladen. Wenn sich das Basis-Image ändert, muss man erneut ran. Der Autobuild-Dienst des Docker Hub nimmt einem einen Großteil dieser Arbeit ab und erzeugt aus einem GitHub-Repository vollautomatisch fertige Images.

Spielt man eine Änderung im GitHub-Repository ein, legt der Dienst los und aktualisiert das Image. Schlägt der Bau fehl, wird man darüber informiert und kann im Log analysieren, woran es hakt. Für den Bau von Images stellt der Hub eine Container-Umgebung bereit, die das Notwendigste zum Bau von Images mitbringt. Was darin an Software fehlt, kann man jederzeit nachinstallieren oder nachladen. Die Dockerfiles für das Image unterscheiden sich nicht von denen beim lokalen Bau.

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