c't 4/2019
S. 72
Recht
De-Mail
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Warum ein De-Mail-Konto einen Versuch wert ist

Schriftsätze bei Gericht einreichen, Kreditverträge kündigen – nicht immer ist dafür der Gang zur Post nötig. Mit rechtsverbindlicher digitaler Kommunikation geht mehr, als man denkt, und das zurzeit sogar kostenlos. Wir haben uns für Sie die Optionen angesehen.

De-Mail ist angetreten, qua Gesetz den Schriftverkehr zwischen Bürgern und Behörden oder Firmen zu digitalisieren. Keine Frage, der Service hatte einen denkbar schlechten Start. Zwar sollen mittlerweile mehr als eine Millionen Bürgerinnen und Bürger registriert sein, doch da dürfte es sich mehrheitlich um Karteileichen handeln. Viele hatten das System einmal ausprobiert und enttäuscht festgestellt, dass damit wenig anzufangen war.

Mittlerweile hat sich die Lage geändert: Die De-Mail-Portale der Provider sind nicht mehr so madig, wie Kritiker sie anfangs machten. Außerdem lässt sich mit De-Mail einiges anstellen. In diesem Artikel erfahren Sie beispielsweise, wie Sie rechtssicher Schriftstücke mit Gerichten oder kommunalen Behörden austauschen, wie Sie garantiert Fristen einhalten können, wie Sie Einschreiben verschicken oder vertrauliche Zustellung mit De-Mail gewährleisten – und das alles viel billiger und bequemer als auf dem Postweg.

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