c't 4/2019
S. 114
Test
Slicer-Software
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Scheibchenweise

Fünf Slicer-Programme für den 3D-Druck

Vom GoPro-Mount für den Quadkopter bis zum Brillenhalter fürs Auto lassen sich eigene Ideen preiswert per 3D-Drucker umsetzen. Auf dem Weg vom Entwurf zum perfekten Druckobjekt kommt es auf das richtige Slicer-Programm an.

Modelle für alle erdenklichen Teile, die man in 3D drucken möchte, kann man mit einem CAD-Paket entwerfen oder aus den riesigen Vorlagensortimenten von Tauschbörsen wie Thingiverse oder Pinshape herunterladen und dann nach eigenen Wünschen anpassen.

Als Standard für solche Modelle hat sich das Dateiformat STL etabliert. Alle gängigen CAD-Anwendungen können STL-Dateien schreiben und bearbeiten. In diesem Format lässt sich lediglich die Geometrie der Oberflächen eines Objekts speichern – Informationen zu Farbe und Oberflächenbeschaffenheit eines Objekts gehen beim STL-Export verloren. Die kompakten STL-Dateien enthalten aber alle räumlichen Daten, die man für den 3D-Druck benötigt. Diese übersetzt man, damit ein 3D-Drucker etwas damit anfangen kann, mit einem Slicer-Programm in sogenannten G-Code.

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Ergänzungen & Berichtigungen

Gewerblich nutzbar

Wie in der Tabelle angegeben sind die Programme Cura und MatterControl uneingeschränkt, also auch gewerblich nutzbar. Insofern ist die Angabe im Text falsch, Simplify3D dürfe als einziger Testkandidat kommerziell genutzt werden.

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Die Druckqualität haben wir mit dem Ultimaker 2+ und Plexiglas-Schutzwänden getestet.