c't 4/2019
S. 29
News
Unternehmensanwendungen

Wissensmanagement mit Hyperwave

Der Hyperwave Information Server macht das Browserfenster zum anpassungsfähigen Informationsverzeichnis.

Der Hyperwave Information Server kombiniert ein browsergestütztes Chatsystem mit Arbeitsbereichen für Projektteams und Verwaltungsfunktionen für Dokumente und Webinhalte.

Die zum Jahreswechsel erschienene Ausgabe IS/8 bietet dem Anwender zwei zusätzliche, konfigurierbare Seitenleisten mit Baumansichten für zahlreiche Inhaltstypen. Dabei kann es sich um eine Dokumentauswahl handeln, um eine Chat-Diskussion, den Arbeitsbereich zu einem Projekt oder einen der neuerdings unterstützen Activity Streams mit Social-Media-Inhalten. Chatbeiträge werden ebenso wie Dokumente indexiert und mit Nutzerrechten versehen. So kann man ausgewählten Benutzern die Teilnahme an einem bestimmten Chat gestatten, während man dieselben Beiträge für einen anderen Benutzerkreis nur les- und durchsuchbar macht. Anwender sollen sich alle Dokumente, Nachrichten und Aufgaben, die zu einem Arbeitsablauf oder Aufgabenfeld gehören, auf einer Webseite parat halten können. Falls sie eine Komponente in einen anderen Kontext verschieben, aktualisiert der Server laut Hersteller automatisch alle Verknüpfungen. Preise für das Basissystem beginnen bei 15.000 Euro für 15 Benutzer. (hps@ct.de)

Beweg Dich!

Die aktuelle Robotergeneration KR Quantec von Kuka versteht Kommandos für spezielle Bewegungsmodi.

Fahrzeuge und Roboter, die sich aus eigenem Antrieb bewegen sollen, sind auf maßgeschneiderte Steuerungssoftware angewiesen. Diesem Bedarf begegnet der Roboterhersteller Kuka mit aktuellen Software-Erweiterungen und das Softwarehaus Mathworks mit einer Toolbox zur Bewegungssteuerung.

Kuka hat seine Industrieroboter-Serie KR Quantec überarbeitet. Im Vergleich zur Vorversion sollen sich die ab April lieferbaren Maschinen einfacher in Betrieb nehmen lassen. Dazu trägt laut Hersteller bei, dass man diesen Robotern über Software-Add-ons zusätzliche Bewegungsmodi beibringen kann. Zu diesen „Motion Modes“ gehört der „Path Mode“, in dem Bewegungspfade mit erhöhter Präzision verfolgt werden, und der auf Geschwindigkeit optimierte „Dynamic Mode“. Außerdem deckt die neue Modellpalette ein breiteres Spektrum an Traglasten und Bewegungsreichweiten ab.

Mathworks hat als optionale Erweiterung der aktuellen Release 2018b des Rechenprogramms Matlab die „Sensor Fusion and Tracking Toolbox“ herausgebracht. Ingenieure der Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie können damit die Signale verschiedener Sensoren gemeinsam auswerten, um Bewegung, Position, Ausrichtung und Umgebungssituation bewegter Objekte zu überwachen. Referenzbeispiele sollen als Ausgangspunkte für die Entwicklung von Navigationssystemen und autonomen Lenkungssystemen dienen.

Außerdem sollen sich mit der Toolbox Bewegungsbahnen und simulierte Sensorsignale für die Bewegung entlang dieser Bahnen erzeugen lassen. Anhand dieser Daten kann die Software C-Code für die Steuerung von Prototypen bereitstellen. (hps@ct.de)

Qlik präsentiert Data Catalyst 4.0

Für die Business Intelligence (BI) in großen Datenbeständen hat das Softwarehaus Qlik seinen Data Catalyst 4.0 herausgebracht. Die Anwendung ist der Nachfolger des Pakets Podium Data und soll unterschiedliche Rohdaten für quellen- und formatunabhängige Analysen zugänglich machen. Laut Hersteller kooperiert sie gleichermaßen mit wohlorganisierten Data Warehouses, die auf einem einzigen Server liegen, mit heterogenen Data Lakes und nun auch mit Cloud-Datenbeständen, die über Webdienste angezapft werden. Data Catalyst funktioniert als Linux-Anwendung auf einem einzelnen Server und verwaltet dort alle zwischengespeicherten Daten mit der Sprache HSQL in mäßig strukturierten Flat Files. Laut Qlik erübrigt sich damit die Aufgabe, zum Verwalten verteilter Datenbestände einen Hadoop-Cluster als Zwischeninstanz einzurichten.

Mit einer neu eingeführten Relationship Engine pflegt Data Catalyst zudem einen Metadaten-Katalog aller gespeicherten Dokumente, den man direkt mit dem Arbeitsplatz-BI-Programm Qlik Sense analysieren kann. (hps@ct.de)

Kommentieren