c't 4/2019
S. 28
News
Anwendungen

Fotopräsentation mit AquaSoft DiaShow und Stages

Der Potsdamer Softwarehersteller AquaSoft stellt für seine Präsentationsprogramme Workflowverbesserungen sowie neue Effekte in Aussicht.

Das Fotoshowprogramm AquaSoft DiaShow 11 und die Variante für Fotovorträge Stages 11 organisieren Bilder und Texte nun in Kapiteln.

Das Live-Präsentationsprogramm AquaSoft Stages 11 ist bereits erhältlich; das auf Fotoshows für Heimanwender ausgerichtete DiaShow 11 hat der Hersteller fürs Frühjahr angekündigt. Beiden Programmen liegt dieselbe Code-Basis zu Grunde. Kapitel-Objekte oder Flexi-Collagen fassen Bilder oder Texte auf Wunsch zusammen. Die enthaltenen Objekte kann man stufenförmig in der Zeitleiste anordnen und so die Animation steuern. Zu Kapitel-, Collagen- und sogenannten Playhead-Markern kann man springen. In der Toolbox lassen sich Elemente als Favoriten hervorheben oder verstecken.

Diashow 11 Ultimate und Stages 11 bringen 30 neue Überblendungen mit. Beide Programme binden Smartphone-Aufnahmen im Hochformat nun in 16:9-Präsentationen für TV und Beamer ein: Der Bild-vor-Bild-Effekt setzt das Originalfoto oder -video vor eine unscharfe Kopie seiner selbst; Farbeffekt und Weichzeichner sind einstellbar. Im Überblendungsdialog erstellte Animationen lassen sich künftig abspeichern. Die Animation der Effekte „Bildband“ und „Filmstreifen“ kann man nun an Anfang und Ende abbremsen. Die Animationen für Kameraschwenks, Reiserouten und Bewegungspfade legen auf Wunsch an ausgewählten Markern über definierte Standzeiten eine Pause ein.

Die Audiosignale von Videos kann das Programm nun weich überblenden. Ist der Sound des Videos zu leise, kann man das Signal anheben. Die Lautstärke lässt sich außerdem dynamisch über ein Gummiband regeln. Darüber hinaus sollen die Programme beim Laden großer JEG-Dateien sowie beim Decoding und Encoding von Videos schneller arbeiten als bisher.

Beide Programme laufen unter Windows ab 7. DiaShow Ultimate 10 kostet inklusive Upgrade 97 Euro, Stages ist für 247 Euro zu haben. (akr@ct.de)

DateiCommander 20 mit PDF-Editor

Der DateiCommander 20 bringt eine eigene Textverarbeitung mit, die einzelne Seiten aus PDF-Dokumenten löscht oder extrahiert.

Christian Lütgens bietet den DateiCommander als Alternative zum Windows Explorer an. Version 20 bringt ein Tool mit, das DOC-, DOCX- und PDF-Dateien anzeigt, bearbeitet und speichert. Es heißt DC-Words und kann laut Hersteller mehrere PDF-Dokumente zusammenführen, Seiten aus einem PDF extrahieren oder Seiten aus einer Datei löschen. PDFs lassen sich um Anmerkungen und Zeichnungen ergänzen sowie mit einem Passwort schützen. Außerdem sollen sich Word-Dateien nach PDF konvertieren lassen – auf Wunsch per Stapelverarbeitung. Auch gescannte Dokumente und Bilder legt das Tool als PDF-Datei ab.

Die Dateivorschau zeigt PDF-Dokumente sowie Word-, Excel-, PowerPoint-, Visio- und Projekt-Dateien an. Darüber hinaus enthält das Programm ein Kompressionstool, einen FTP-Client, einen Backup-Assistenten, eine Diashowfunktion, einen Brenner und ein Screenshot-Tool. Der DateiCommander 20 kostet 34,95 Euro. (akr@ct.de)

Kommentieren